Heute ist der 22.05.2026, und die Temperaturen steigen in Eferding. Die heiße Jahreszeit bringt nicht nur für uns Menschen eine Menge Herausforderungen mit sich, sondern auch für unsere vierbeinigen Freunde. In dieser Zeit ist es wichtig, die Bedürfnisse unserer Hunde zu verstehen und sicherzustellen, dass sie nicht nur sicher, sondern auch gut beschäftigt sind. Die Hundeschule ÖRV HSV Waizenkirchen hat sich das zur Aufgabe gemacht. Trainerin Anna Weinzierl hebt hervor, dass der Sommer nicht automatisch eine Trainingspause bedeutet. Stattdessen werden die Trainingszeiten auf den späten Nachmittag oder frühen Abend verlegt, wenn die Temperaturen erträglicher sind.

Die Hitze kann für Hunde gefährlich sein, denn sie schwitzen kaum über die Haut. Stattdessen kühlen sie sich hauptsächlich durch Hecheln – was bei großer Hitze nicht besonders effektiv ist. Hunde haben eine normale Körpertemperatur von 37,5 bis 39 °C, aber wenn diese über 41 °C steigt, drohen Organschäden. Ab 42–43 °C wird die Situation sogar lebensbedrohlich. Besonders gefährdet sind Hunde mit kurzen Nasen, alte Tiere, Welpen, übergewichtige Hunde oder solche mit dunklem, dichtem Fell. Auch Hunde mit Herz- und Atemwegserkrankungen sollten besondere Aufmerksamkeit erhalten.

Wichtige Anzeichen und Erste Hilfe bei Überhitzung

Hundehalter sollten die Anzeichen von Überhitzung frühzeitig erkennen. Dazu zählen extremes Hecheln, Unsicherheit, Erbrechen und eine dunkelrote Zunge. Wenn diese Symptome auftreten, sollte der Hund sofort aus der Hitze genommen und langsam gekühlt werden. Bei starken Symptomen ist eine tierärztliche Abklärung unumgänglich. Erste Hilfe kann entscheidend sein: Bringen Sie den Hund in den Schatten oder in kühle Räume, benetzen Sie ihn mit lauwarmem Wasser (nicht eiskalt) und bieten Sie ihm frisches, lauwarmes Wasser an. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass bei einer Bewusstlosigkeit der Hund auf die rechte Seite gelegt werden sollte.

Ein kleiner, aber effektiver Trick: Legen Sie Ihren Handrücken für sieben Sekunden auf den Boden. Wenn der Untergrund unangenehm heiß ist, sollten Sie auf Spaziergänge verzichten. Im Sommer empfiehlt es sich, Gassi gehen auf die frühen Morgenstunden oder die späten Abendstunden zu verlegen – idealerweise vor 9 Uhr oder nach 20 Uhr. Statt auf heißem Asphalt kann man die Wiesen, Waldwege oder Schotterböden nutzen. Bewegungen in der Mittagshitze sind zu vermeiden, denn selbst kurze, intensive Belastungen können für die Tiere belastend sein.

Abkühlung und Auslastung für Hunde

Die Hundeschule bietet auch im Sommer ein angepasstes Training an, das auf die Wetterbedingungen und die Belastbarkeit der Hunde Rücksicht nimmt. Trainerin Jaqueline Haslehner empfiehlt kurze, hochwertige Trainingseinheiten, die effektiver sind als lange Belastungen. Wichtig sind Schatten, Wasser und regelmäßige Pausen. Empfohlene Trainingsarten sind Alltagstraining im Schatten, Impulskontrolle, Ruheübungen und Nasenarbeit. Schnüffeln gilt als artgerechte Beschäftigung, die Hunde nachhaltig auslastet. Es ist wichtig, die individuellen Bedürfnisse jedes Hundes zu berücksichtigen, da Welpen und ältere Tiere empfindlicher auf Hitze reagieren.

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Ein paar kleine Abkühlungen können ebenfalls helfen: gefrorener Naturjoghurt oder Topfen mit Banane oder Karotte auf einer Schleckmatte sind einfache Möglichkeiten, die Vierbeiner zu erfrischen. Auch Indoor-Suchspiele und Ruheübungen sind oft besser als Aktivitäten in der prallen Mittagshitze. Und vergessen Sie nicht, immer frisches Wasser bereitzustellen! Das ist besonders wichtig, um eine Dehydrierung zu vermeiden.

Insgesamt ist es von großer Bedeutung, die Bedürfnisse unserer Hunde im Sommer zu verstehen und entsprechend zu handeln. Ein wenig Planung und Aufmerksamkeit können helfen, die heißen Tage für alle Beteiligten angenehm zu gestalten. Weitere Informationen und wertvolle Tipps erhalten Sie beispielsweise bei der Hundeschule ÖRV HSV Waizenkirchen oder auf Hundeschule-Finder.