Abschied von drei engagierten Lehrern am Gymnasium Freistadt
Heute ist der 17.07.2026, und in Freistadt endet ein Kapitel für das örtliche Gymnasium. Mit dem Ablauf des Schuljahres 2025/26 verabschieden sich gleich drei Lehrer in den wohlverdienten Ruhestand. Ein emotionaler Moment, der nicht nur die Schüler, sondern auch die gesamte Schulgemeinschaft betrifft. Es ist nicht nur ein Abschied von den Lehrern, sondern auch von ihren Geschichten, ihren Erlebnissen und ihrem Engagement.
Da wäre zum Beispiel Margit Haunschmid-Putschögl. Fast 30 Jahre lang hat sie als Lehrerin für Katholische Religion und Ethik unterrichtet. Ihr Einsatz ging jedoch weit über die Schulbank hinaus. Mit vollem Herzen engagierte sie sich in sozialen Projekten zur Sucht- und Gewaltprävention. Viele Junglehrerinnen und Junglehrer profitierten von ihrer Erfahrung, denn sie war nicht nur eine Lehrerin, sondern auch Mentorin und eine wichtige Stimme in der Personalvertretung und Gewerkschaft.
Ein Herz für Bewegung
Dann ist da noch Petra Rappersberger-Polzer, die von der Wiege an mit dem Gymnasium Freistadt verbunden ist. Ihr Vater war Direktor, und sie selbst hat hier maturiert – ihre vier Kinder übrigens auch. In ihrer Zeit am Gymnasium hat sie sich unermüdlich für die Freude an Bewegung bei Kindern eingesetzt. Ob im Sportunterricht oder in der Zusammenarbeit mit Freistädter Sportvereinen: Ihr Engagement für soziale Zwecke und ehrenamtliche Projekte wird sicherlich eine große Lücke hinterlassen.
Ralf Roupec, der dritte im Bunde, unterrichtete seit 1995 Mathematik und Darstellende Geometrie. Er machte sich einen Namen durch seine Arbeit in der Talenteförderung in Oberösterreich und war aktiv in der Lehrerfortbildung. Seine Leidenschaft für die Mathematik und die Förderung von Talenten wird in den kommenden Jahren sicher fehlen. Die Schüler haben nicht nur einen Lehrer verloren, sondern einen Mentor, der stets ein offenes Ohr für ihre Fragen hatte.
Ein Abschied mit Wehmut
Der Abschied dieser drei engagierten Pädagogen hat nicht nur Auswirkungen auf die Schüler, sondern auch auf das gesamte Schulsystem in Freistadt. Es wird spannend zu beobachten sein, wie die Schulgemeinschaft diesen Verlust verkraftet und gleichzeitig mit neuen Ideen und Ansätzen in die Zukunft blickt. Die Geschichten der drei Lehrer sind untrennbar mit dem Gymnasium verbunden und werden sicherlich bei vielen in Erinnerung bleiben. Es ist ein merkwürdiges Gefühl, wenn so viele Jahre und Erfahrungen in einem Moment zusammenfließen und sich in einem Abschied manifestieren.
Das Gymnasium Freistadt hat in den letzten Jahrzehnten viel erlebt, und die Beiträge dieser Lehrer werden weiterhin einen Platz in den Herzen der Schüler, Kollegen und aller, die mit ihnen zu tun hatten, einnehmen. Der Weg in den Ruhestand mag für sie persönlich aufregend sein – mit neuen Möglichkeiten und Herausforderungen – doch für die Schulgemeinschaft bleibt ein Stück Geschichte zurück.
Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass Veränderungen auch neue Chancen mit sich bringen können. Aber es wird Zeit brauchen, bis die Lücke, die Margit Haunschmid-Putschögl, Petra Rappersberger-Polzer und Ralf Roupec hinterlassen, gefüllt werden kann. Die Herausforderungen sind groß, doch die Erinnerungen an diese leidenschaftlichen Lehrer werden uns alle begleiten.
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