Heute ist der 19.05.2026 und in Freistadt tut sich einiges. Der Gemeinderat hat kürzlich einstimmig das Straßenbauprogramm für 2026 beschlossen. Ein bedeutender Schritt, der nicht nur die Infrastruktur der Stadt verbessern soll, sondern auch die Lebensqualität für die Anwohner. Geplant sind die Fertigstellungen der Sonnhof-, Tröls- und Kalchgruberstraße. Für diese rund 310 Laufmeter Straße stehen Kosten von etwa 208.000 Euro im Raum, die durch geschickte Finanzierungen und neue Bundesmittel für kommunale Investitionsprojekte gedeckt werden. Ein Zuschuss von Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner gibt dem Ganzen den letzten Schliff.
Die Swietelsky AG wird die Bauarbeiten durchführen – ein Name, der in der Branche nicht unbekannt ist. Es ist geplant, dass die Arbeiten Mitte Juni beginnen. Die Anwohner werden rechtzeitig über die Bauzeitpläne informiert, was für viele sicher eine Erleichterung ist. Immerhin ist der Straßenbau etwas, das die Nachbarschaft direkt betrifft. Parallel dazu laufen in der Innenstadt Pflasterungsarbeiten, um die Verkehrsflächen nach dem Ausbau der Fernwärme wiederherzustellen. Diese Arbeiten sollen bis Ende Juni abgeschlossen sein. Die Energie AG hat im letzten Sommer das Leitungsnetz in der Innenstadt erweitert und provisorische Verschlüsse vorgenommen. Eine endgültige Wiederherstellung der Fahrbahn ist erst nach einem Jahr möglich, um Unebenheiten und Risse zu vermeiden.
Neue Siedlungsgebiete und innovative Ansätze
Ein spannender Aspekt des neuen Straßenbauprogramms ist der Zugang zu neuen Siedlungsgebieten. Hier sollen Straßen – wie bei den „Hirtl“-Gründen, die sich in der Nähe des Tierheims befinden – sofort mit kostendeckenden Beiträgen der Anrainer errichtet werden. Das klingt nach einer fairen Lösung. Die vollständige Erschließung dieser Gebiete ist für diesen Sommer geplant, und die Vermarktung von zwölf Baugrundstücken erfolgt über Raiffeisen Immobilien. Das neue Siedlungsgebiet trägt den Namen Angela-Pauser-Straße, was sicher für die künftigen Bewohner eine schöne Verbindung zur Gemeinde darstellt.
Und als ob das nicht genug wäre, soll der Straßenbau bei den Wieser-Gründen am Trölsberg bis November abgeschlossen sein. Es ist faszinierend zu sehen, wie sich die Stadt entwickelt und neue Möglichkeiten für ihre Bürger schafft. Die neuen Straßen und Siedlungen sind nicht nur ein Zeichen für Wachstum, sondern auch für die Planungssicherheit, die die Gemeinde anbietet. Diese Infrastrukturprojekte sind entscheidend, um Freistadt auch für zukünftige Generationen attraktiv zu gestalten, während gleichzeitig die Bedürfnisse der Anwohner berücksichtigt werden. Es bleibt also spannend, was die kommenden Monate bringen werden!