In Oberösterreich tut sich was! Am 26. Juli um 22.05 Uhr zeigt ORF 2 die spannende Dokumentation „So funktioniert Österreich – Rotes Kreuz“, die von Regisseur Michael Reisecker ins Leben gerufen wurde. Diese Doku ist nicht nur ein Blick hinter die Kulissen des OÖ. Roten Kreuzes, sondern auch eine Hommage an das unermüdliche freiwillige Engagement, das hier geleistet wird. Die Dokumentation begleitet Mitarbeitende bei ihrer täglichen Arbeit. Zu den Drehorten zählt auch der Rotkreuz-Markt in Hagenberg, wo man hautnah erleben kann, wie wichtig die Arbeit des Roten Kreuzes für die Gemeinschaft ist. Nach der Ausstrahlung wird die Doku auch auf ORF ON abrufbar sein.

Die bewegte Bilanz, die im Jahresbericht 2025 des OÖ. Roten Kreuzes festgehalten wurde, ist beeindruckend: Über 25.056 Freiwillige haben insgesamt 3,1 Millionen Stunden Hilfe geleistet. Der größte Anteil entfällt mit 2,4 Millionen Stunden auf den Rettungsdienst. Auch die Gesundheits- und sozialen Dienste, das Jugendrotkreuz sowie der Blutspendedienst haben erfreuliche Fortschritte erzielt und erreichen mittlerweile wieder die Zahlen vor der Corona-Pandemie. Gottfried Hirz, Präsident des Roten Kreuzes, betont, dass sich die Verantwortung auf mehr Schultern verteilt hat. Immer mehr Menschen engagieren sich, obwohl der zeitliche Einsatz pro Person im Vergleich zu früher gesunken ist.

Einblicke in den Alltag der Freiwilligen

Die Dokumentation zeigt nicht nur die Rettungskräfte im Einsatz, sondern auch die Suchhundestaffel, die Lerninsel in Traun und die mobile Pflege in Schärding. Hier wird deutlich, wie vielfältig das freiwillige Engagement ist und wie viele Menschen hinter den Kulissen arbeiten, um anderen zu helfen. Auch die Blutspendeaktionen, wie die in Waldzell, werden thematisiert und verdeutlichen die Bedeutung von Solidarität in der Gemeinschaft. Ein echter Blick auf die engagierten Menschen, die oft im Hintergrund arbeiten.

Die Vorpremiere der Dokumentation fand in den Lichtspielen in Lenzing statt und machte deutlich, wie wichtig dieses Thema für die Gesellschaft ist. Die Koproduktion von Nikolaus Geyrhalterfilm und ORF2 Kultur, unterstützt von Land OÖ, RTR und Filmfonds Wien, unterstreicht den Wert des freiwilligen Engagements im Gesundheits- und Sozialbereich.

Wachsendes Engagement in Zahlen

Ein Blick auf die Zahlen zeigt den Anstieg des freiwilligen Engagements in Oberösterreich über die Jahre. 2007 waren es noch 15.500 Freiwillige, heute sind es bereits 25.056. Auch die jährliche Gesamtstundenleistung ist von 2,6 Millionen auf 3,1 Millionen Stunden gestiegen. Während die Anzahl der Freiwilligen und die geleisteten Stunden zugenommen haben, ist die durchschnittliche Stundenanzahl pro Freiwilligem gesunken – von 170 Stunden im Jahr 2007 auf 123 Stunden heute. Das zeigt, dass sich die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ändern und viele Menschen ihre Zeit auf unterschiedliche Weise einbringen.

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Im Jahr 2025 wird die Bilanz der freiwilligen Mitarbeitenden noch konkreter: Die Zahlen sprechen für sich – 2,4 Millionen Stunden im Rettungsdienst, 466.700 Stunden in den Gesundheits- und sozialen Diensten, 133.230 Stunden im Jugendrotkreuz und 18.740 Stunden im Blutspendedienst. Die Rückkehr zum Vor-Corona-Niveau ist ein positives Zeichen und zeigt, dass die Gemeinschaft zusammenhält.

Insgesamt wird deutlich, dass das OÖ. Rote Kreuz eine tragende Säule in der Gesellschaft ist. Die Doku von Michael Reisecker gibt uns allen die Möglichkeit, die wertvolle Arbeit der Freiwilligen zu würdigen und vielleicht selbst einen Schritt in die Welt des Engagements zu wagen. Wer weiß, vielleicht inspiriert die Dokumentation ja den ein oder anderen dazu, selbst aktiv zu werden und Teil dieser großartigen Gemeinschaft zu werden.

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