Training und Comeback: Verletzte Spieler von Rapid im Fokus
Heute ist der 8.07.2026 und in Freistadt ist ordentlich was los! Nach zwei intensiven Testspielen stand der Montag ganz im Zeichen von Regeneration und Analyse. Das Team rund um Matti Seidl nahm am Dienstag dann wieder Fahrt auf und startete mit voller Energie in den Trainingsbetrieb. Die ersten Einheiten fanden am Sportplatz der SV Freistadt statt, wo die Bedingungen einfach fantastisch waren. Präsident Alexander Wrabetz ließ es sich nicht nehmen, persönlich vorbeizuschauen.
Die Vormittagseinheit, die etwa 90 Minuten dauerte, war geprägt von einer positiven Stimmung und dem Willen, die körperliche Fitness weiter zu steigern. Besonders erfreulich war die Rückkehr von Jean „Ari“ Marcelin und Andrija Radulovic, die moderat am Mannschaftstraining teilnehmen konnten. Das Ganze wurde dann am Nachmittag im Kraftzelt fortgesetzt, wo die Spieler in zwei Gruppen aufgeteilt wurden, um gezielt an ihrer Fitness zu arbeiten.
Die Rückkehr der Verletzten
Jannes Horn und Claudy Mbuyi waren ebenfalls vor Ort, arbeiten aber individuell an ihrem Comeback. Sie nehmen die Rückkehr zu voller Fitness sehr ernst und werden behutsam an höhere Belastungen herangeführt. Ein weiterer Neuzugang in der Reha ist Lorenz Szladits, der nach einer Bänderverletzung im Sprunggelenk nun mit seiner Therapie in Freistadt beginnt. Hier wird natürlich jeder Schritt genau beobachtet, denn die Verletzungsprävention hat oberste Priorität.
Die intensivsten Trainingstage stehen für Mittwoch und Donnerstag auf dem Programm. Am Mittwoch gibt es ein öffentliches Training um 16:30 Uhr, bei dem die Fans die Spieler hautnah erleben können. Allerdings wird dann kein Präsidiumsmitglied mehr vor Ort sein, da Präsident Wrabetz und seine Kollegen am Dienstag nach Wien zurückgereist sind. Markus Katzer bleibt aber bis zum Schluss vor Ort und wird die Trainingseinheiten begleiten.
Psychologische Aspekte der Verletzungsphase
In Zeiten wie diesen, in denen viele Spieler mit Verletzungen zu kämpfen haben, ist es wichtig, auch die psychologische Seite zu betrachten. Lena Oberdorf, die deutsche Fußball-Nationalspielerin, hat während ihrer Verletzungspause psychologische Unterstützung in Anspruch genommen. Das Ziel war es herauszufinden, wer sie neben der Fußballerin ist. Für viele Athleten kann die Verletzungs- und Rehabilitationsphase eine Gelegenheit zur Selbstreflexion sein – etwas, das oft im hektischen Alltag verloren geht.
Die Verletzungspause ist oft keine echte Pause. Sportler müssen Gespräche mit Medizinern führen, Vereinspflichten nachkommen und sogar Prüfungen an der Universität ablegen. Mentales Training kann helfen, Bewegungsabläufe vorzustellen, ohne sie tatsächlich auszuführen, und so die Heilung zu unterstützen. Zudem müssen sie sich mit Themen beschäftigen, die bisher im Hintergrund waren. Das alles erfordert viel Anpassungsfähigkeit und innere Stärke – eine Herausforderung, die nicht zu unterschätzen ist.
Es ist spannend zu beobachten, wie die Athleten ihre Verletzungsphase als Chance zur Neujustierung nutzen können. Sporthypnose wird beispielsweise als wertvolles Werkzeug zur Schmerzbewältigung beschrieben und kann helfen, das Vertrauen in den eigenen Körper wieder aufzubauen. Die Kombination aus körperlichem und mentalem Training könnte also der Schlüssel zu einem erfolgreichen Comeback sein.
Für die Spieler von Rapid ist es jetzt besonders wichtig, in dieser Phase nicht nur physisch, sondern auch psychisch stark zu bleiben. Die kommenden Tage werden entscheidend sein – sowohl auf dem Platz als auch in den Köpfen der Athleten.
Für weitere Informationen zu den Trainingseinheiten und den Fortschritten der Spieler, kann die vollständige Quelle [hier](https://www.skrapid.at/aktuelles/2026/07/trainingslager-die-belastung-steigt/) nachgelesen werden.
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