Ausstellung „Leave The Future Behind“ von Parov Stelar im K-Hof Museum Gmunden eröffnet
Heute ist ein aufregender Tag für Kunstliebhaber in Gmunden! Die Ausstellung „Leave The Future Behind“ hat im K-Hof Museum ihre Türen geöffnet und bietet einen faszinierenden Einblick in die Werke von Marcus Füreder, besser bekannt als Parov Stelar. Mit 38 großformatigen Gemälden, die zwischen 2023 und 2025 entstanden sind, wird die Besucherzahl sicherlich ansteigen. Bis zum 18. August 2026 kann man sich von diesen einzigartigen Kunstwerken in den Bann ziehen lassen.
Der Ex-Albertina-Chef Klaus Albrecht Schröder hat Parov Stelar als „Doppelbegabung“ in Musik und bildender Kunst gelobt. Man könnte sagen, Stelar ist ein echtes Multitalent. Vor seiner Kritik war Schröder zwar skeptisch, da viele Musiker versuchen, ihre Kunst auszustellen, doch die Ernsthaftigkeit und Stimmigkeit von Stelars zeitgenössischer Kunst hat ihn überrascht. Die Bilder thematisieren den Verlust der Kommunikation des Menschen – ein Thema, das aktueller nicht sein könnte!
Die unheimlichen Werke
Ein Blick auf die Kunstwerke selbst verrät viel über die unheimliche Stimmung, die sie vermitteln. Werke wie „Wortkarg I“ und „Wortkarg II“ zeigen Frauen mit von Insekten verdecktem Mund. Man fragt sich unweigerlich, was diese Bilder über unsere Kommunikationsschwierigkeiten aussagen wollen. Daneben steht das Bild „Missing Link“, das ein Mädchen vor einem Spiegel zeigt, der ihr Spiegelbild nicht reflektiert – ein Bild, das tiefgründige Fragen zur Identität aufwirft.
Ein weiteres bemerkenswertes Werk ist „Die Puppenspielerin“, das eine Frau mit einer leblose Plastikfigur anstelle eines Neugeborenen zeigt. Ein Bild, das einen frösteln lässt und gleichzeitig zum Nachdenken anregt. Und dann ist da noch „Saturday Night Fever“, das einen erschöpften Mann mit dem Kopf auf einem Tisch zeigt – ehrlich gesagt, ein Bild, das viele von uns nachvollziehen können, besonders nach einer langen Nacht.
Öffnungszeiten und weitere Informationen
Die Ausstellung läuft vom 19. Juni bis 16. August 2026 und ist von Mittwoch bis Sonntag zwischen 10 und 15 Uhr geöffnet. Wer mehr über die Ausstellung erfahren möchte, findet weitere Informationen auf Krone.at.
Stelar selbst beschreibt seine Kunst als „Segen und Fluch“ und spricht von seiner Sucht nach dem Malen. Es ist faszinierend zu sehen, wie sehr er die verschiedenen Facetten seiner Kreativität in die Malerei einfließen lässt. Vielleicht ist es gerade dieser Antrieb, der ihn dazu bringt, so eindrucksvolle Werke zu schaffen.
Kunst im digitalen Zeitalter
In einer Zeit, in der Digitalisierung und soziale Medien einen immer größeren Einfluss auf die Kunstwelt haben, bleibt die Frage, wie Künstler wie Stelar ihren Platz finden. Die Diskussion über die Rolle von Kunst in unserer Gesellschaft ist aktueller denn je. In Publikationen wie p/art/icipate #10 wird über Themen wie Migration, kulturelle Teilhabe und die Vielfalt in der Kunst gesprochen. Es ist spannend zu beobachten, wie sich die Kunstszene entwickelt und welchen Einfluss neue Technologien auf die Wahrnehmung und den Zugang zu Kunstwerken haben.
Die Ausstellung in Gmunden bietet also nicht nur einen Blick auf die Arbeiten von Parov Stelar, sondern auch einen Denkanstoß über die Rolle von Kunst in unserer gegenwärtigen Zeit. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!
Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?
Unser neues Website-System (VeloCore) vereint mehrere zentrale Anforderungen moderner Nachrichtenportale: kurze Ladezeiten, hohe Datenschutzstandards und eine wartbare, redaktionell skalierbare Architektur. Die technische Umsetzung mit diesem Anspruch an Qualität und Zukunftssicherheit erfolgte durch Daniel Wom / VeloCore.
