Am Samstagnachmittag, dem 23.05.2026, war es in Viechtwang, einer kleinen Gemeinde in Scharnstein, mal wieder so weit: Eine große Übung der Einsatzkräfte stand auf dem Programm. Alarmierung um 15 Uhr, und schon wurde es ernst. Ein Brand in einem Gasthaus, und gleich mehrere Personen wurden vermisst. Was für ein Szenario, das die Feuerwehr und das Rote Kreuz auf Trab hielt!

Insgesamt 150 Einsatzkräfte aus 11 Feuerwehren und dem Roten Kreuz waren vor Ort. Wow, das ist eine ganz schöne Menge! Ihr Hauptaugenmerk lag auf dem Innenangriff unter schwerem Atemschutz. Mehrere Atemschutztrupps durchkämmten das Gebäude auf der Suche nach den vermissten Personen und retteten Verletzte. Das Rote Kreuz übernahm die Betreuung der Verletzten – ein eingespieltes Team, das hier wirklich Hand in Hand arbeitete. Um die Wasserversorgung sicherzustellen, kamen gleich mehrere Leitungen zum Einsatz. Eine Zubringerleitung vom Hydranten, zwei weitere Leitungen aus der Alm und insgesamt acht Pumpen sorgten dafür, dass alles reibungslos ablief. Unglaubliche 104 B-Schläuche wurden verlegt!

Technische Unterstützung und Übungsziel

Besonders bemerkenswert war die Einsatzführungsunterstützung des Bezirks Gmunden, die vor Ort war. Um einen Überblick über die Lage zu bekommen, setzte die Feuerwehr Grünau sogar eine Drohne ein, die Luftbilder lieferte. So konnte der Einsatzleiter die Situation aus der Vogelperspektive besser einschätzen. Das Ziel dieser groß angelegten Übung war die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren, dem Roten Kreuz und der Einsatzführungsunterstützung. Ohne abgestimmte Abläufe und klare Kommunikation könnte so eine Übung schnell chaotisch werden.

Ein Blick auf die Planung und Durchführung solcher Übungen zeigt, dass es nicht einfach nur um „Feuer und Flamme“ geht. Die Planung umfasst mehrere Schritte. Zunächst müssen die konkreten Ziele festgelegt werden – etwa die Evakuierungsfähigkeit oder das Wissen über den richtigen Einsatz von Feuerlöschern. Eine Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes ist ebenso unerlässlich wie die Wahl eines geeigneten Übungsszenarios. Hier könnte man sich vorstellen, dass ein Bürobrand, ein Küchenbrand oder sogar ein Vorfall in einer Arztpraxis geübt wird!

Die Durchführung und Nachbereitung

Wenn die Übung dann beginnt, ist eine einleitende Erklärung durch den Brandschutzbeauftragten wichtig. Hier wird das Szenario erläutert, und die Verhaltensweisen werden besprochen. Der Feueralarm wird ausgelöst oder eine Alarmierung simuliert. Dann gilt es, die Fluchtwege einzuhalten und sich an festgelegten Sammelpunkten zu versammeln. Niemand darf zurückgelassen werden – das ist das A und O. Und, ganz wichtig: Es besteht auch die Möglichkeit, Feuerlöscher zu benutzen, um die Handhabung zu üben. Das Verhalten der Teilnehmer wird beobachtet und bewertet. Schwachstellen werden identifiziert, um Verbesserungsmaßnahmen zu entwickeln.

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Nach der Übung folgt die Nachbereitung. Hier werden die Ergebnisse gründlich diskutiert, positive Aspekte hervorgehoben und Verbesserungsbereiche identifiziert. Feedback von den Teilnehmern ist willkommen, und es wird ein Protokoll erstellt, das als Referenz für zukünftige Übungen dient. All diese Schritte sind entscheidend, um die Sicherheitsmaßnahmen fortlaufend zu verbessern und zu gewährleisten, dass alle für den Ernstfall gewappnet sind.

Insgesamt war die Übung in Viechtwang ein voller Erfolg. Die Einsatzkräfte zeigten, wie wichtig gute Zusammenarbeit und Vorbereitung sind. Solche Übungen sind nicht nur eine Pflichtveranstaltung – sie sind eine Chance, aus Erfahrungen zu lernen und sich auf mögliche Notfälle bestmöglich vorzubereiten. Bei all dem Trubel und der Anspannung bleibt die Hoffnung, dass solche Maßnahmen nie notwendig werden müssen, aber man weiß ja nie, was die Zukunft bringt.