Am Donnerstag, dem 28. Mai 2026, wird in der charmanten Villa Toscana in Gmunden ein ganz besonderes Ereignis gefeiert. Die talentierte Fotografin Mona Lorenz präsentiert ihr neues Fotobuch „Chimera“. Dieses Werk ist nicht einfach nur ein Buch – es ist das Ergebnis eines tiefgehenden, künstlerischen Langzeitprojekts, das sie auf der griechischen Insel Syros verwirklichte. Während ihrer Reisen dorthin hat sie eindrucksvolle Aufnahmen von verlassenen Gebäuden und Räumen gemacht, die einst Heimat für viele Menschen waren.
In ihren Fotografien wird die stille Pracht dieser Architektur sichtbar. Sie erzählen Geschichten von Vergänglichkeit, Zeit und Erinnerungen – sie sind wie Fenster in vergangene Lebenswelten. „Chimera“ ist also mehr als ein bloßer Bildband; es ehrt die Menschen, die in diesen Räumen gelebt haben, und regt dazu an, über das eigene Leben und die Spuren der Zeit nachzudenken. Diese Themen sind von zentraler Bedeutung in Lorenz‘ Werk, das sich zwischen persönlicher Wahrnehmung und kollektiver Erinnerung bewegt. Für dieses bemerkenswerte Projekt erhielt sie kürzlich eine Förderung von der oberösterreichischen Landeskultur.
Ein passender Ort für die Präsentation
Die Wahl der Villa Toscana als Veranstaltungsort ist nicht zufällig. Das Gebäude, das an eine griechische Villa erinnert, wurde vom Architekten Ernst Ziller mitgeplant – einem Pionier der modernen griechischen Architektur, der auch viele Bauwerke auf Syros errichtete. An diesem Abend werden Simone Barlian und Josef Aigner über das Buch sprechen. Das verspricht, spannend zu werden und einen tieferen Einblick in Lorenz‘ künstlerische Intentionen zu bieten.
Für die Besucher wird es zudem musikalische Beiträge geben – Harfenklänge, die die Atmosphäre der Präsentation untermalen und vielleicht sogar die Erinnerungen an die Vergangenheit zum Leben erwecken. Und natürlich kommen auch die kulinarischen Genüsse nicht zu kurz: Kleine griechische Köstlichkeiten werden angeboten, die dem Abend eine besondere Note verleihen. Das Buch wird vor Ort zum Kauf angeboten, und es besteht die Möglichkeit, sich ein signiertes Exemplar von der Künstlerin selbst zu sichern. Der Early-Bird-Preis beträgt 39 Euro bis zum 11. Mai, danach liegt der Verkaufspreis bei 48 Euro.
Ein Blick in die Vergangenheit
Die Bilder in „Chimera“ bringen nicht nur das Gefühl von Verlust zum Ausdruck, sondern auch den Glanz vergangener Zeiten. Sie zeigen, wie die Zeit oft unbemerkt vergeht, und regen die Fantasie sowie Erinnerungen an. Diese Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist in der griechischen Kultur tief verwurzelt. Die Griechen waren Meister im Bau von langlebigen Werken, und ihre Architektur hat die europäische Baukunst bis heute beeinflusst. Es ist faszinierend, wie die alten Tempel, die als Orte der Götterverehrung dienten, weiterhin als Vorbilder für moderne Bauwerke fungieren.
Die Akropolis in Athen, ein berühmtes Beispiel, wurde immer wieder zerstört und wieder aufgebaut. Sie steht nicht nur für die altehrwürdige Vergangenheit, sondern auch für die Wurzeln der Demokratie und die Entwicklung des Theaters. Griechische Kunst, sei es in der Architektur, Bildhauerei oder Malerei, hat auch in der heutigen Zeit noch einen enormen Einfluss. Man fragt sich, welche Geschichten die verlassenen Gebäude auf Syros wohl erzählen könnten, wenn sie sprechen könnten.
Die Eröffnung von Mona Lorenz‘ „Chimera“ wird also nicht nur eine Buchpräsentation sein, sondern ein Abend voller Geschichten, Erinnerungen und der Magie vergangener Zeiten. Wer in der Umgebung ist, sollte sich dieses Event in der Villa Toscana auf keinen Fall entgehen lassen!
Für weitere Informationen zum Buch und zur Künstlerin besuchen Sie bitte chimera.monalorenz.at.