Sommerfest des OÖ Hilfswerks in Gmunden: Wertschätzung für Pflege und Kinderbetreuung
Am 25. Juni hat das OÖ Hilfswerk im Bezirk Gmunden beim Mostheurigen Hoidinger ein fröhliches Sommerfest gefeiert. Die Stimmung war ausgelassen, und die Vorfreude auf das Fest war spürbar. Zuvor fand eine Vorstandssitzung statt, die offenbar wichtige Entscheidungen für die Arbeit im Sozialbereich behandelte. Es ist beeindruckend zu wissen, dass im Jahr 2025 durchschnittlich 168 Hausbesuche pro Tag von der Mobilen Betreuung und Pflege durchgeführt wurden. Das zeigt, wie engagiert die Mitarbeiter sind, die auch an Feiertagen für ihre Kunden da sind – ein wirklich bemerkenswerter Einsatz!
Die Kinderbetreuung hat ebenfalls einen hohen Stellenwert in Gmunden. Wöchentlich werden etwa 418 Kinder in den verschiedenen Einrichtungen betreut. Gisela Wydra, die Leiterin des Familien- und Sozialzentrums Gmunden und Bad Ischl, hob bei der Feier die Bedeutung dieser Betreuungseinrichtungen hervor. Die Betreuer und Betreuerinnen leisten wertvolle Arbeit, indem sie die Kinder im Alltag unterstützen und fördern.
Würdigung der Mitarbeiter
Ein besonderer Moment des Sommerfestes war die Ehrung der Mitarbeiter. Mit Blumensträußen und Rosen wurden sie für ihren unermüdlichen Einsatz geehrt. Hilfswerk-Obmann Rudolf Raffelsberger bedankte sich herzlich bei den Mitarbeitenden der Mobilen Pflege und der Kinder- und Jugendbetreuung. Diese Wertschätzung ist nicht nur ein Zeichen des Dankes, sondern auch eine wichtige Motivation für alle, die tagtäglich im Einsatz sind. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie viel Herzblut in dieser Arbeit steckt.
Die Bedeutung der Mobilen Betreuung und Pflege kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Laut der Statistik der Betreuungs- und Pflegedienste, die auf dem Pflegefondsgesetz basiert, gibt es sieben Bereiche der Langzeitpflege. Diese umfassen unter anderem die mobilen Betreuungs- und Pflegedienste, die in Gmunden eine zentrale Rolle spielen. Die Daten zeigen, dass die Nachfrage nach diesen Dienstleistungen kontinuierlich steigt. Es ist klar, dass die Gesellschaft auf diese Unterstützung angewiesen ist, und die Belastung der pflegenden Angehörigen wird nicht geringer.
Der Alltag im Hilfswerk
Die Zahlen sprechen für sich: Wöchentlich werden nicht nur viele Kinder betreut, sondern auch die mobile Pflege ist ein wichtiger Bestandteil des sozialen Gefüges. Die ehrenamtlichen und angestellten Kräfte im Hilfswerk leisten wertvolle Arbeit, die oft im Hintergrund bleibt. Sie sind an 365 Tagen im Jahr für die Menschen da. Das ist eine enorme Verantwortung und gleichzeitig eine große Bereicherung für die Gemeinschaft.
Komischerweise wird die 24-Stunden-Betreuung in den Statistiken nicht erfasst, was die Herausforderungen in der Pflege noch deutlicher macht. Ab 2024 wird auch die Hospiz- und Palliativversorgung von der Erhebung ausgeschlossen. Das wirft Fragen auf, wie wir in Zukunft mit der alternden Bevölkerung umgehen wollen. Die jährliche Datenerhebung, die bis Ende Dezember veröffentlicht wird, liefert zwar wichtige Erkenntnisse, aber sie zeigt auch, dass wir uns weiterhin mit diesen Themen auseinandersetzen müssen.
In Gmunden spiegelt sich das große Engagement der Menschen wider. Es ist schön zu sehen, wie die Gemeinschaft zusammenkommt, um die wertvolle Arbeit im Bereich der Betreuung und Pflege zu würdigen. Und wenn das Sommerfest ein Zeichen dafür ist, wie wichtig diese Arbeit ist, dann dürfen wir gespannt sein, wie sich die Projekte und Initiativen in den nächsten Jahren entwickeln werden. Die Zukunft wird zeigen, wie wir die Herausforderungen meistern und gleichzeitig die Lebensqualität für alle verbessern können.
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