Thomas Wolfsgruber übernimmt Leitung der Elektroinnung in Oberösterreich
In Gmunden gibt es spannende Neuigkeiten aus der Welt der Elektro- und Kommunikationstechnik! Thomas Wolfsgruber, ein gebürtiger Gmundner, wird ab dem 1. August die Leitung der oberösterreichischen Landesinnung der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker übernehmen. Damit folgt er auf Stephan Preishuber, der viele Jahre lang die Interessen dieser wichtigen Branche vertreten hat. Wolfsgruber hat nicht nur eine Lehre als Elektrotechniker absolviert, sondern auch mit 23 Jahren seine Befähigungsprüfung abgelegt und sein eigenes Unternehmen gegründet. Aktuell ist er Gesellschafter und Geschäftsführer der SymTec GmbH, die sich einen Namen in der Branche gemacht hat.
Sein Engagement für die Interessenvertretung ist bemerkenswert. Seit 2024 ist er Branchensprecher für Sicherheitstechnik in der Wirtschaftskammer Oberösterreich und hat sich seit 2025 auch im Landesinnungsausschuss sowie in verschiedenen Fach- und Arbeitsgruppen auf Landes- und Bundesebene aktiv beteiligt. Wolfsgruber sieht seine neue Rolle als große Chance, die Rahmenbedingungen für Unternehmen weiterzuentwickeln, insbesondere in Bezug auf Digitalisierung, Energiewende und Fachkräftesicherung. Sein Ziel? Die Mitgliedsbetriebe, insgesamt mehr als 2.500, bestmöglich zu unterstützen und deren Wettbewerbsfähigkeit langfristig auszubauen. Mehr über die SymTec GmbH und ihre Aktivitäten kann auf der Webseite nachgelesen werden.
Fachkräftemangel als Herausforderung
Doch nicht alles läuft rund. Der Fachkräftemangel in den Elektrohandwerken wird immer akuter. Im Zuge der Energiewende steigt der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften, und die Zahl der offenen Stellen hat sich auf über 96.500 erhöht. Der ZVEH (Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke) berichtet von einer steigenden Elektrifizierung und Digitalisierung, die als treibende Kräfte wirken. Gleichzeitig wird die demografische Entwicklung die Lage auf dem Arbeitsmarkt weiter verschärfen.
2022 gab es in Deutschland rund 45.967 Auszubildende in den Elektrohandwerken, was einem Anstieg von nur 0,3 % entspricht. Die Gesamtzahl der Beschäftigten betrug 527.354, ein Plus von 1,8 %. Während die Anzahl der zur Verfügung stehenden Mitarbeiter schwindet, suchen Unternehmen händeringend nach Auszubildenden, Gesellen und hoch qualifizierten Fachkräften. Die Statistiken zeigen, dass die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze von 15.000 im Jahr 2021 auf über 17.000 Ende 2023 gestiegen ist.
Die Zukunft im Blick
Für Wolfsgruber und die Landesinnung stehen also große Herausforderungen bevor. Die Zunahme an Aufgabenfeldern, wie Photovoltaik, E-Mobilität und Wärmepumpen, wird die Anforderungen an die Fachkräfte weiter akzentuieren. Offene Stellen sind nicht nur eine Zahl, sie bedeuten auch, dass Unternehmen dringend nach Lösungen suchen müssen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Während die Suche nach geeigneten Kandidaten immer schwieriger wird, wird die Notwendigkeit politischer Anstrengungen zur Fachkräfteentwicklung immer deutlicher. Hier kommt Wolfsgruber ins Spiel, der mit frischem Wind und klaren Zielen die Herausforderungen anpacken möchte.
Die kommenden Monate werden entscheidend sein. Wolfsgruber ist bereit, sich den Herausforderungen zu stellen und die Weichen für eine positive Entwicklung in der Branche zu stellen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickeln wird und welche Maßnahmen er ergreifen kann, um die Mitgliedsbetriebe tatkräftig zu unterstützen.
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