Heute ist der 4.06.2026, und die Natur zeigt sich im malerischen Gmunden von ihrer besten Seite. Doch während viele die Idylle genießen, gab es am Kleinen Sonnstein in Traunkirchen einen tragischen Vorfall. Gegen 12:40 Uhr rutschte eine der zwei 36-jährigen Freundinnen aus dem Bezirk Freistadt und stürzte über steiles Gelände in ein Bachbett. Der Schock saß tief, denn die beiden waren gerade auf einem gemütlichen Wanderausflug, als das Unglück geschah.

Die Begleiterin reagierte sofort und leistete Erste Hilfe. Dabei waren auch zufällig anwesende Wanderer, die entschlossen zur Stelle kamen. Sie riefen umgehend die Bergrettung, die zusammen mit der Alpinpolizei zur Unfallstelle ausrückten. Das Team war schnell vor Ort und begann mit der Erstversorgung der verletzten Frau. Diese wurde dann mit einer Gebirgstrage sicher zum Wanderweg hinaufgezogen. Die Verletzungen waren unbestimmten Grades, und der Transport ins Krankenhaus Gmunden war die logische Konsequenz. Eine solche Situation kann jeden treffen und zeigt, wie wichtig es ist, gut vorbereitet zu sein.

Erste Hilfe am Berg

Auch wenn man in der Natur oft unbeschwert unterwegs ist, kann es jederzeit zu einem Unfall kommen. Daher ist es ratsam, einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen. Das Rote Kreuz bietet regelmäßig solche Kurse an, und die Sektionen des Deutschen Alpenvereins (DAV) vermitteln wichtige Notfallhilfekurse. Ein solider Kurs gibt nicht nur Sicherheit, sondern auch das Wissen, wie man in einer Notsituation richtig handelt. Das Wichtigste ist, Ruhe zu bewahren und überlegt zu handeln. Aber was tun, wenn’s wirklich brenzlig wird? Zuerst sollte die Situation beurteilt werden.

Nach einem Unfall ist es entscheidend, den Notruf abzusetzen. Die Nummer 112 ist bekannt, aber auch spezielle Bergrettungsnummern sind hilfreich. Dabei ist es wichtig, den genauen Unfallort, das Geschehen und die Anzahl sowie Art der Verletzungen zu übermitteln. Und während man auf Rückfragen wartet, das Handy eingeschaltet lassen – aber bitte nicht mehr telefonieren! Das kann in einem Ernstfall sehr wichtig sein.

Das richtige Equipment

Ein gut gefülltes Erste-Hilfe-Set im Rucksack kann im Ernstfall den Unterschied machen. Es sollte eine Grundausstattung enthalten, wie Wundschnellverbände, elastische Binden, Tape, Einmalhandschuhe und Verbandpäckchen – einfach alles, was man für eine schnelle Erstversorgung braucht. Und ganz wichtig: die Rettungsdecke! Sie kann nicht nur gegen Unterkühlung schützen, sondern auch dabei helfen, Sichtsignale für anfliegende Helikopter zu setzen. Ein bisschen Vorbereitung kann also viel bewirken.

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Unfälle am Berg sind nichts Seltenes, und jeder sollte in der Lage sein, Erste Hilfe zu leisten. Es ist nicht nur eine gute Sache, sondern auch eine Pflicht – denn unterlassene Hilfeleistung kann strafbar sein. Wer sich also für die Berge begeistert, sollte auch wissen, wie man anderen helfen kann.

Die Ereignisse am Kleinen Sonnstein erinnern uns daran, dass die Berge zwar ein Ort der Erholung sind, jedoch auch Gefahren bergen. Gut vorbereitet zu sein, kann nicht nur Leben retten, sondern auch helfen, die Freude an der Natur zu bewahren. Wer sich dem Abenteuer Natur stellt, sollte immer auch einen Plan B haben. Und wie wir gesehen haben, ist es wichtig, dass wir uns gegenseitig unterstützen – denn nur gemeinsam sind wir stark.

Weitere Informationen zu Erste-Hilfe-Kursen und Notfallhilfe findet ihr hier.