Im Herzen von Grieskirchen wurde kürzlich ein bedeutendes Ereignis gefeiert: Die Wirtschaftskammer zeichnete drei herausragende Unternehmerinnen aus Peuerbach aus. Ein Moment, der nicht nur die Leistungen dieser Frauen würdigt, sondern auch die Bedeutung regionaler Betriebe für die Wirtschaft unterstreicht. Während eines Betriebsbesuchs besuchten WKO-Obmann Günther Baschinger und Sabine Mayr, Mitglied des Bezirksstellen-Ausschusses, drei innovative Unternehmen. Ziel war es, über die aktuelle wirtschaftliche Lage zu sprechen und die unternehmerischen Leistungen zu ehren. Hier wurden Monika Kaltseis, Sandra Vielmetti und Kerstin Glöckl-Steininger für ihren Innovationsgeist, Mut und ihre Kreativität gewürdigt.

Monika Kaltseis führt das Geschäft „Monika – Hochzeit und Schenken“, wo individuelle und handgefertigte Produkte auf Kunden warten. Auf der anderen Seite bietet Sandra Vielmetti in „Kräuter und Geist“ naturkosmetische Rohstoffe und ätherische Öle an und teilt ihr Wissen in Seminaren. Kerstin Glöckl-Steininger betreibt die Vinothek „Weinzwitscherei“, die stolz über 200 österreichische Weine im Angebot hat, und legt besonderen Wert auf Beratung und Fachwissen. Solche Unternehmerinnen sind das Rückgrat der regionalen Wirtschaft und zeigen, wie vielseitig und kreativ die Branche ist.

Stärkung der Unternehmerinnen

Die Auszeichnung dieser drei Frauen fällt in eine Zeit, in der Frauen in der Wirtschaft eine immer bedeutendere Rolle spielen. Die Plattform „Frau in der Wirtschaft“ der Wirtschaftskammer hat sich zum Ziel gesetzt, die Interessen von Unternehmerinnen zu vertreten und Vernetzungsmöglichkeiten zu schaffen. Im Jahr 2024 haben neue Formate und Initiativen das Erfolgs-Netzwerk weiter gestärkt. Es ist ein Rekordjahr: Durchschnittlich 53 Unternehmensgründungen pro Tag, und fast jede zweite Gründung ohne Personenbetreuung wurde von einer Frau durchgeführt. Das zeigt, dass das weibliche Unternehmertum boomt!

Das Durchschnittsalter der Gründerinnen liegt bei 37,8 Jahren, und mittlerweile werden 39,8 % aller Unternehmen in Österreich von Frauen geleitet. Im Dienstleistungssektor sind Frauen besonders stark vertreten. In den Fachgruppen wie Fußpflege, Kosmetik und Direktvertrieb liegt der Frauenanteil bei über 80 %. Diese Zahlen sind nicht nur beeindruckend, sie zeigen auch, wie wichtig es ist, die Rahmenbedingungen für Frauen zu verbessern, um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu schaffen.

Herausforderungen und Chancen

Es gibt jedoch noch Herausforderungen. Die Erwerbsquote von Frauen in Österreich liegt bei 73,4 %, was über dem EU-Durchschnitt von 69,5 % liegt, aber dennoch ist der Bedarf nach besserer Kinderbetreuung unübersehbar. Laut einer Umfrage würden 65.200 Frauen ihre Arbeitszeit ausweiten, wenn die Kinderbetreuung besser organisiert wäre. Der Bundeskanzler hat sogar 4,5 Milliarden Euro für die Kinderbetreuung zugesagt – ein Schritt in die richtige Richtung, aber es bleibt noch viel zu tun.

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Die Leistungen von Unternehmerinnen und die Notwendigkeit, ihre Herausforderungen ernst zu nehmen, werden auch von Martha Schultz, der Bundesvorsitzenden von Frau in der Wirtschaft, immer wieder betont. Über 140.000 Unternehmerinnen gibt es in Österreich, und ihre Stimmen sind wichtig, um die wirtschaftliche Landschaft in unserem Land zu gestalten. Die Bedeutung von Unternehmerinnen für die Gesellschaft kann nicht hoch genug eingeschätzt werden – sie sind oft die treibende Kraft hinter Innovation und Fortschritt!

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