Heute ist der 1.07.2026, und die kulturelle Landschaft in Grieskirchen steht vor einem Wandel. Fritz Egger, der seit 2018 als künstlerischer Leiter des Theatersommers Meggenhofen wirkt, hat angekündigt, nach der laufenden Saison 2026 seinen Abschied zu nehmen. Ein Schritt, der nicht nur für Egger selbst, sondern auch für die gesamte Theatergemeinschaft von Bedeutung ist. Elisabeth Payrhuber-Moussoulides, die Besitzerin des Kircheckerhofes, hatte ihn damals für diese verantwortungsvolle Rolle gewonnen, und die Erfolge, die unter seiner Leitung erzielt wurden, sprechen für sich.

Während seiner Zeit am Theater Meggenhofen hat sich der historische Hof in Oberösterreich zu einer angesehenen Bühne entwickelt. Egger, geboren am 12. Februar 1960 in Schärding, Österreich, hat es geschafft, das gehobene Volksstück in diesem einzigartigen Ambiente zu etablieren. Die Zuschauerzahlen haben sich seit seinem Engagement beinahe verdreifacht – eine beeindruckende Leistung! Höhepunkte seiner künstlerischen Laufbahn hier sind die Eigenproduktion „Spatlboden“ und das mit dem Bühnenkunstpreis des Landes OÖ ausgezeichnete Stück „Brandner Kaspar“. Zudem hat Egger hochkarätige Gastspiele organisiert, bei denen Persönlichkeiten wie Klaus-Maria Brandauer und Peter Simonischek auftraten.

Ein Rückblick auf eine kreative Ära

Die Dankbarkeit, die Egger gegenüber dem Theaterverein äußert, ist spürbar. Besonders die Obfrau Maria Rotschopf und die ehrenamtlichen Mitglieder haben einen bedeutenden Anteil an den Erfolgen des Theaters. Er selbst schätzt die Gespräche mit den Besuchern nach den Aufführungen, die immer wieder neue Impulse und Inspirationen bringen. Es wird deutlich, dass Egger nicht nur ein Leiter, sondern auch ein leidenschaftlicher Vermittler zwischen Bühne und Publikum ist.

Seine Karriere begann jedoch lange vor seiner Zeit in Meggenhofen. Nach seinem Studium der Germanistik, Publizistik und Sport an der Universität Salzburg nahm er von 1984 bis 1988 Schauspielunterricht in Wien und absolvierte die Bühnenreifeprüfung. Sein Debüt bei den Salzburger Festspielen gab er 1993 in Shakespeares „Coriolanus“. Über die Jahre hat er in zahlreichen Inszenierungen mitgewirkt, unter anderem in Peter Steins Aufführungen „Antonius und Cleopatra“ und „Der Alpenkönig und der Menschenfeind“. Auch als Schuldknecht in der Jedermann-Inszenierung war er von 2013 bis 2016 zu sehen.

Ein Blick in die Zukunft

Auch wenn Egger nach seinem Abschied nicht mehr als künstlerischer Leiter tätig sein wird, plant er, als Besucher zum Kircheckerhof zurückzukehren. Diese Verbundenheit mit dem Ort, an dem seine kreative Reise einen neuen Höhepunkt fand, spricht Bände über seine Leidenschaft für das Theater. Es wird interessant sein zu sehen, wie sich die Bühne ohne ihn entwickeln wird. Die Unterstützung durch die öffentliche Hand und Partner aus der freien Wirtschaft bleibt für das Kulturgut weiterhin von großer Bedeutung.

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Die kulturelle Szene in Grieskirchen wird sich verändern, aber die Spuren, die Fritz Egger hinterlässt, werden sicherlich noch lange sichtbar bleiben. Der Kircheckerhof, unter seiner Leitung zu einer renommierten Institution geworden, wird ohne Zweifel weiterhin ein Ort der Begegnung und der kreativen Entfaltung bleiben. Weitere Informationen zu dieser Nachricht finden Sie auf meinbezirk.at.

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