Neues MRT im Klinikum Grieskirchen verbessert medizinische Versorgung in der Region
Heute ist der 7.07.2026 und in Grieskirchen gibt es Grund zur Freude. Das Klinikum hat ein neues, voll ausgestattetes MRT (Magnetresonanztomographie) angeschafft, und das ist wirklich eine tolle Nachricht für die Region. Die Anschaffungskosten betrugen beeindruckende 1,5 Millionen Euro, während die baulichen Umbauarbeiten mit 800.000 Euro zu Buche schlugen. Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) hob in seiner Ansprache die große Bedeutung des Klinikums für den Gesundheitsstandort Oberösterreich hervor. In Zeiten, in denen gesundheitliche Versorgung immer wichtiger wird, ist das eine ganz wesentliche Entwicklung.
Mit dem neuen MRT soll es für Patienten und Mediziner schneller Klarheit geben. Der Fokus liegt darauf, Spitzenmedizin näher zu den Menschen zu bringen, und das bedeutet weniger Wege und Wartezeiten. Gesundheits-Landesrätin Christina Haberlander (ÖVP) bezeichnete die Eröffnung als einen echten Meilenstein und ein starkes Bekenntnis zum Standort Grieskirchen. Das Ziel ist klar: moderne Diagnostik soll wohnortnah, schnell, sicher und in hoher Qualität zur Verfügung stehen.
Umfangreiche diagnostische Möglichkeiten
Ein großer Vorteil ist, dass Untersuchungen, die zuvor im Klinikum in Wels durchgeführt wurden, jetzt direkt in Grieskirchen stattfinden können. Carmen Katherina Breitweiser, die Geschäftsführerin des Klinikums, betont, dass dies die regionale Versorgung stärkt und mehr Flexibilität bei der Terminvergabe bietet. Der ärztliche Leiter, Rainer Gatttringer, sieht das MRT als wichtiges Werkzeug für die Diagnose, das medizinische Abläufe erheblich erleichtert. René Müller-Wille, Leiter des Instituts für Radiologie, fügt hinzu, dass nun eine umfassende diagnostische Versorgung des gesamten Körpers möglich ist.
Die neuen Möglichkeiten decken ein breites Spektrum ab: Untersuchungen von Kopf, Wirbelsäule, Gelenken, inneren Organen, Gefäßen und sogar Herzuntersuchungen sind nun vor Ort machbar. Besonders hervorzuheben ist, dass auch Patienten mit Herzschrittmachern behandelt werden können. Diese werden direkt vor Ort umprogrammiert, was die Wartezeiten deutlich verkürzt. Die ambulanten Betriebszeiten des MRT sind von 7 bis 15.30 Uhr – sehr praktisch für viele Patienten!
Investitionen in die Gesundheitsversorgung Oberösterreichs
Doch das Klinikum Grieskirchen ist nicht die einzige Einrichtung, die sich im Bereich der Gesundheitsversorgung weiterentwickelt. Die Landes-Zielsteuerungskommission in Oberösterreich plant bis 2028 umfangreiche Investitionen, die sowohl den Spitalsbereich als auch den niedergelassenen Bereich betreffen. In einer jüngsten Sitzung wurden wichtige Beschlüsse gefasst. Ein neues Landes-Zielsteuerungsübereinkommen wird die Grundlage für diese Maßnahmen bilden. Neben dem MRT im Klinikum Wels-Grieskirchen, das 1,75 Millionen Euro kosten wird, wird auch ein PET-CT für die Barmherzigen Schwestern in Linz angeschafft (Kosten: 3,17 Millionen Euro).
Die Kommission hat zudem beschlossen, die Primärversorgungseinheiten auszubauen. Aktuell gibt es 11 Einheiten in Oberösterreich, und fünf weitere werden ab dem 1. April in Vöcklabruck, Schärding, Perg, Linz-Ebelsberg und Wartberg-Unterweitersdorf hinzukommen. Auch die Präventionsarbeit wird großgeschrieben: 2025 stehen 6,8 Millionen Euro für Gesundheitsförderung und Prävention zur Verfügung – darunter Bewegungsinitiativen und Rauchstopp-Projekte. Die zentrale Anlaufstelle für Patienten, die Gesundheitshotline 1450, wird ebenfalls ausgebaut.
E-Health ist ein weiteres spannendes Thema. Ab 2026 sind Videokonsultationen geplant, was sicherlich viele Menschen ansprechen wird. SP-Gesundheitssprecher Peter Binder hat die Beschlüsse, die über die Bundesvorgaben hinausgehen, bereits begrüßt. Es tut gut zu sehen, dass in Oberösterreich so viel in die Gesundheitsversorgung investiert wird. Es bleibt zu hoffen, dass diese Entwicklungen auch in Zukunft fortgesetzt werden.
Für die Menschen in der Region Grieskirchen ist das neue MRT im Klinikum ein echter Lichtblick. Die Fortschritte in der medizinischen Versorgung sind spürbar und zeigen, dass den Verantwortlichen die Gesundheit der Bevölkerung am Herzen liegt. Bleibt nur zu wünschen, dass diese positive Entwicklung weiterhin anhält und noch viele weitere Investitionen folgen!
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