Ab Montag, dem 6. Juli, wird der Bezirk Grieskirchen ein bisschen bunter – zumindest, was die Einsatzkräfte des Roten Kreuzes betrifft. Die Werber des Roten Kreuzes sind dann unterwegs, um den Menschen vor Ort die vielfältigen Angebote näherzubringen und gleichzeitig um finanzielle Unterstützung zu bitten. Viele denken beim Roten Kreuz vielleicht sofort an den Rettungsdienst, aber die Organisation hat so viel mehr zu bieten: von Jugendarbeit über Hospizbegleitung bis zu Katastrophenhilfe und sozialen Besuchsdiensten.

Wusstet ihr, dass viele der wertvollen Leistungen nicht vollständig durch öffentliche Mittel gedeckt sind? Das bedeutet, dass das Rote Kreuz auf Spenden angewiesen ist, um seine wichtigen Projekte durchzuführen. Die Werber, die in ihren auffälligen Rotkreuz-Uniformen auftreten, werden Hausbesuche machen, um neue Fördermitglieder zu gewinnen und den persönlichen Austausch mit der Bevölkerung zu fördern. Sie erfassen Fördermitgliedschaften digital per Tablet – Bargeld wird dabei nicht akzeptiert. Bei Unsicherheiten sollte man einfach nach dem Dienstausweis fragen. Verdächtige Spendensammler sollten umgehend dem Roten Kreuz oder der Polizei gemeldet werden. Mehr Informationen dazu findet ihr in einem Artikel von Tips.

Vielfältige Hilfe und Unterstützung

Das Rote Kreuz bietet nicht nur lokal Unterstützung, sondern ist auch international aktiv. Wenn man an Katastrophen denkt, kommt einem oft das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in den Sinn, das sich auf Lebensrettung und Überlebenssicherung fokussiert. Es werden Hilfsmaßnahmen in Abstimmung mit den Rotkreuz- oder Rothalbmond-Gesellschaften des betroffenen Landes geplant. Dabei kommen Hilfsgüter wie Nahrungsmittel, Zeltplanen und Kleidung schnell zum Einsatz. Die Sicherstellung der Wasser- und Abwasserversorgung sowie die Organisation medizinischer Nothilfe sind ebenfalls essentielle Aufgaben.

Besonders beeindruckend ist die Effizienz des DRK. Innerhalb von 72 Stunden kann eine mobile Gesundheitsstation in ein Katastrophengebiet entsendet werden. Diese Station ist ausgerüstet, um bis zu 30.000 Menschen medizinisch zu versorgen – und das für bis zu vier Monate! Die Teams bestehen aus Ärzten, Hebammen und Technikern, die Hand in Hand mit einheimischen Helfenden arbeiten. Wenn man bedenkt, wie schnell die Hilfe organisiert wird und wie flexibel die mobilen Nothilfe-Einheiten sind, wird einem klar, wie entscheidend solche Organisationen für die internationale Hilfe sind. Mehr dazu findet man auf der Website des DRK unter drk.de.

Gemeinsam stark in der Katastrophenhilfe

Jeder von uns kann einen Beitrag leisten. Das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe koordiniert die Spenden und leitet sie gezielt an die Mitgliedsorganisationen weiter, darunter das Deutsche Rote Kreuz und viele andere. Neben dem Spendenbetrag werden auch die Kontaktdaten der Spender weitergegeben, was einige Menschen vielleicht zu bedenken geben sollte. Aber keine Sorge, man kann jederzeit Widerspruch gegen die Übermittlung der Adressdaten einlegen. Und man erhält postalisch eine Spendenbescheinigung, die für die eigene Steuererklärung nützlich ist. Informationen dazu findet ihr unter aktionsbuendnis-katastrophenhilfe.de.

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In Grieskirchen wird also bald viel Bewegung sein – nicht nur auf den Straßen, sondern auch in den Herzen der Menschen, die bereit sind zu helfen. Jeder Beitrag zählt und kann das Leben von Menschen in Not verändern. Seid dabei, wenn das Rote Kreuz seine Türen öffnet und die Werber auf die Bevölkerung zugehen. Vielleicht ist das der erste Schritt, um etwas Großes zu bewirken.

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