Am vergangenen Wochenende fand das große Jubiläumsfest der Pfadfinder Steyrtal statt, um das 25-jährige Bestehen der Gruppe gebührend zu feiern. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und wurde von zahlreichen Besuchern begeistert aufgenommen. Organisiert wurde das Fest von den engagierten Leitern, dem Elternrat und vielen fleißigen Helfern, die alles daran setzten, dieses Event zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.
Die Feierlichkeiten starteten mit einer feierlichen Eröffnung, bei der Marilies Eckhart, die Obfrau des Elternrats, sowie Gruppenleiterin Sandra Rohregger und Bürgermeister Gerald Augustin zu Wort kamen. Der Bürgermeister hatte sogar eine beeindruckende Jubiläumstorte mitgebracht, die die Feierlichkeiten süß abrundete. Viele Gäste reisten umweltbewusst mit dem Fahrrad an – ganz im Sinne der Werte, die die Pfadfinder vertreten.
Ein buntes Fest mit viel Programm
Das Fest orientierte sich an den acht Schwerpunkten der Pfadfinderbewegung in Österreich. Im Gartenbereich waren informative Plakate ausgestellt, die die verschiedenen Themen erklärten. Besonders die jüngeren Besucher hatten viel Spaß an Stationen, wo sie Aufgaben lösen und Stempel sammeln konnten. Das kulinarische Angebot war ebenfalls beeindruckend: Von Kistenbratl über vegetarische Eintöpfe bis hin zu Kaffee und Kuchen im Pfadi-Café war für jeden Geschmack etwas dabei. Der Tag endete mit Lagerfeuerliedern und frisch zubereitetem Popcorn, was für eine gemütliche Atmosphäre sorgte.
Marilies Eckhart äußerte sich sehr zufrieden über den Verlauf der Veranstaltung und betonte, wie wichtig die Pfadfinder Steyrtal für die Gemeinschaft in der Region sind. Seit 25 Jahren tragen sie mit ihren Aktivitäten zur Stärkung des sozialen Miteinanders bei und bieten Kindern und Jugendlichen einen Raum, um sich zu entfalten.
Abenteuer und neue Herausforderungen
Doch nicht nur beim Jubiläumsfest ging es abenteuerlich zu. Die Pfadfinder Steyrtal erlebten diesen Sommer spannende Abenteuer auf verschiedenen Lagern. Die Wichtel und Wölflinge (WiWö), im Alter von 7 bis 10 Jahren, verwandelten das Pfadfinderheim in Schwanenstadt in eine aufregende Piratenwelt. Ihre Mission war es, den entführten Freund und Schatzhüter Paolo zu retten – ein Abenteuer, das sicher viele Schätze für die Kinder bereithielt.
Die Guides und Späher (GuSp), die zwischen 10 und 13 Jahre alt sind, reisten unter dem Motto „Zirkus Maximus“ von Österreich bis Mexiko und meisterten verschiedene Herausforderungen. Sie verteidigten ihre Fahnen und Maskottchen und präsentierten sogar eine Zirkusaufführung vor Eltern und Gästen. Die Caravelles und Explorer (CaEx) im Alter von 13 bis 16 Jahren erkundeten derweil die Sächsische Schweiz und genossen die Schönheit der Natur.
Ein Blick in die Zukunft
Das neue Pfadfinderjahr beginnt am 13.09.2024, und auch die wöchentlichen Heimstunden stehen fest: Die WiWö treffen sich dienstags von 17:30 bis 19 Uhr, während GuSp, CaEx und RaRo freitags von 18 bis 20 Uhr aktiv sind. Interessierte sind jederzeit eingeladen, vorbeizuschauen und mitzumachen. Bei Fragen steht Sophie Hörschinger unter 0660/9112700 als Kontaktperson zur Verfügung.
Die Pfadfinderbewegung selbst hat eine lange Tradition, die auf den Erziehungsziele von Baden-Powell zurückgeht. Diese Methode wird von vielen Pfadfinderverbänden weltweit angewendet und ist nicht nur auf Abenteuer und Spiele fokussiert. Ziel ist es, junge Menschen zu verantwortungsbewussten Bürgern und Mitgliedern ihrer Gemeinschaften zu entwickeln. Die Pfadfindermethode umfasst Elemente wie „Learning by Doing“, Gemeinschaftserlebnisse und das Erlernen von Fertigkeiten – alles in einem Rahmen, der Verantwortung und Zusammenarbeit fördert. So wird die Pfadfinderbewegung zu einem bedeutenden Bestandteil des Lebens vieler Kinder und Jugendlicher.