Am Branchentag der Landesinnung der Gärtner und Floristen in der WKO Oberösterreich versammelten sich rund 80 Branchenmitglieder aus Oberösterreich, um sich über die neuesten Entwicklungen und Trends auszutauschen. Die Veranstaltung, die nicht nur fachlichen Input, sondern auch kollegialen Austausch bot, war ein echter Höhepunkt für alle Anwesenden. Besonders beeindruckend war die Ehrung langjähriger Unternehmerinnen und Unternehmer, die über die Jahre hinweg zur Blüte der Branche beigetragen haben. Ein ganz besonderer Moment war die Auszeichnung von Joanna Kuttner aus Kirchdorf, die für 25 Jahre Engagement mit einer Urkunde und Medaille geehrt wurde. Solche Würdigungen sind wichtig, um die Leistungen derjenigen zu feiern, die sich mit Herz und Seele für die Floristik einsetzen. Der Artikel über diese Veranstaltung auf meinbezirk.at hebt die Bedeutung des Miteinanders in der Branche hervor, die von Landesinnungsmeisterin Elke Lumetsberger betont wurde.

Neue Ausbildungsinhalte und Herausforderungen

Doch nicht nur in Österreich tut sich etwas Spannendes in der Floristik. Im März 2026 wird im FloristPark International ein Bundesausbildungsworkshop stattfinden, der Ausbilder, Fachlehrer und Prüfer aus ganz Deutschland zusammenbringt. Der Anlass? Eine neue Ausbildungsordnung für den Beruf Florist/in, die im vergangenen Jahr in Kraft trat. Diese Neuordnung kommt nicht von ungefähr; sie ist eine Antwort auf die sich verändernden Anforderungen in der Branche. Die ersten Prüfungen nach dieser neuen Ordnung sind bereits für den Winter 2026/2027 geplant. Der Workshop wird eine Plattform bieten, um neue Ausbildungsinhalte und Erfahrungen aus der Praxis auszutauschen – ein Muss für alle, die in der Ausbildung tätig sind.

Die Inhalte des Workshops sind vielseitig und spannend. Sie behandeln nicht nur neue Prüfungsabläufe, sondern auch konkrete Umsetzungsaspekte für Ausbildung und Prüfung. Der Fachverband Deutscher Floristen (FDF) und der Fachausschuss für Ausbildung haben die Berufsneuordnung aktiv begleitet und mitgestaltet. Das zeigt, wie wichtig es ist, dass die Ausbildung stets an die Bedürfnisse der Zeit angepasst wird.

Ein Blick in die Zukunft der Floristik

Ab dem 1. August 2025 wird die modernisierte Ausbildungsordnung für Floristen in Kraft treten. Diese Überarbeitung der Inhalte hat das Ziel, die Auszubildenden besser auf die aktuellen Herausforderungen in der Branche vorzubereiten. Themen wie gestalterische Techniken, Digitalisierung und Nachhaltigkeit werden künftig einen größeren Stellenwert einnehmen. Auch die Kundenkommunikation wird mehr in den Fokus rücken, was für die heutige Zeit absolut unerlässlich ist. In diesem Zusammenhang bietet die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) gemeinsam mit dem FDF und mehreren IHKs kostenfreie digitale Infoveranstaltungen an – eine tolle Gelegenheit für alle, die sich informieren möchten.

Die Veränderungen in der Ausbildung zielen darauf ab, die Dienstleistungsorientierung und das Umweltbewusstsein zu stärken. Zudem wird die bisherige Prüfungsstruktur reformiert: Statt einer Zwischen- und Abschlussprüfung wird es eine gestreckte Abschlussprüfung in zwei Teilen geben. Das ist ein durchaus spannender Schritt, der die Ausbildung modernisiert und gleichzeitig den Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht wird.

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Die Floristik bleibt ein beliebter Beruf, insbesondere im regionalen Einzelhandel und Handwerk. Mit all diesen Neuerungen wird die Branche auf jeden Fall lebendig bleiben und sich weiterentwickeln. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Floristik in den kommenden Jahren entfalten wird!