Pettenbach auf dem Weg zur sorgenden Gemeinschaft
Heute ist der 5.07.2026, und in Pettenbach, einer charmanten Gemeinde im Bezirk Kirchdorf, gibt es aufregende Neuigkeiten. Die kleine Marktgemeinde hat sich auf den Weg gemacht, eine „sorgende Gemeinschaft“ zu werden. Das bedeutet, dass die Einwohner, Vereine, soziale Einrichtungen und engagierte Bürger sich zusammennehmen, um ein starkes Miteinander zu fördern. Ein echtes Vorbild für andere Gemeinden!
Die Initiativen, die hier ins Leben gerufen wurden, sind beeindruckend. Ehrenamtliches Engagement, die Pfarre und diverse soziale Angebote tragen maßgeblich dazu bei, dass sich die Menschen gegenseitig unterstützen. Ziel ist es, mehr Sicherheit und Lebensqualität für alle Generationen zu schaffen. Bürgermeister Leo Bimminger hat sogar Interesse am Zertifikat „Sorgende Gemeinschaft“ beim Land OÖ angemeldet. Ein Schritt in die richtige Richtung, um vorhandene Angebote besser zu vernetzen und weiterzuentwickeln. Man möchte Verantwortung füreinander übernehmen – und das ist in der heutigen Zeit wichtiger denn je.
Der Weg zur Sorgenden Gemeinschaft
In einer „sorgenden Gemeinschaft“ geht es nicht nur um Nachbarschaftshilfe, sondern auch um die Vorbeugung von Einsamkeit. Die Vielfalt der Hilfs- und Unterstützungsangebote, die in Pettenbach bereitgestellt werden, zeigt, wie wichtig es ist, soziale Isolation zu bekämpfen. Schließlich ist es nicht nur eine Herausforderung für die Einzelnen – die gesamte Gesellschaft leidet unter dem demografischen Wandel und der Auflösung traditioneller familiärer Strukturen. Hier in Pettenbach wird aktiv gegengesteuert!
Das angestrebte Zertifikat soll nicht nur das Engagement der Bürger würdigen, sondern auch Impulse für die Zukunft setzen. Es bringt die Menschen zusammen und schafft einen Raum, in dem sich jeder, unabhängig von Alter oder Hintergrund, wohlfühlen kann. Das vielfältige Vereinsleben und die zahlreichen Freiwilligen zeigen den gelebten Zusammenhalt und die Bereitschaft, sich gegenseitig zu unterstützen. Das tut gut!
Einreichungen für den #upperREGION Award 2026
Apropos Zukunft: Bis zum 31. Juli können Projekte für den #upperREGION Award 2026 eingereicht werden. Gesucht werden Immobilienprojekte, die Leerstände wieder nutzbar machen und die Ortskerne beleben. Es ist eine tolle Gelegenheit, innovative Ideen vorzustellen und die Entwicklung der Region zu fördern. Die Fachjury wird die besten Vorhaben auszeichnen und mit einem Preisgeld von 5.000 Euro belohnen. Vielleicht findet sich ja auch ein Projekt aus Pettenbach, das es auf das Siegertreppchen schafft!
Das Konzept der „Caring Community“ ist nicht neu, aber es gewinnt in Zeiten von Individualisierung und Fachkräftemangel immer mehr an Bedeutung. Es beschreibt eine Gemeinschaft, in der sich Mitglieder gegenseitig unterstützen, um das Wohlbefinden und die Lebensqualität aller zu verbessern. Es ist spannend zu sehen, wie Pettenbach dieses Konzept aufgreift und in die Tat umsetzt. Schließlich stehen wir vor großen Herausforderungen, und das Engagement der Bürger kann einen entscheidenden Unterschied machen.
In Deutschland wurde das Konzept zunächst im Bereich der Unterstützung für geistig behinderte Menschen als „Community Care“ etabliert. Inzwischen hat sich das Netzwerk „Caring Communities“ auch in der Schweiz und Österreich verbreitet. Es gibt viele Beispiele von erfolgreichen Modellprojekten, die das Potenzial dieser Idee verdeutlichen. Es bleibt abzuwarten, wie Pettenbach sich weiterentwickeln wird, aber die Zeichen stehen auf positive Veränderung. Ein bisschen Hoffnung in diesen turbulenten Zeiten kann nicht schaden.
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