In Kirchdorf an der Krems tut sich gerade richtig viel! Der Umbau des Pfarrzentrums nimmt Form an und es gibt einige spannende Entwicklungen. Der Baukran, der über ein Jahr lang das Bild des Areals prägte, wird Mitte April 2023 abgebaut – das ist ein echter Meilenstein für das Projekt. Während die Arbeiten nun vor allem auf das Innenleben fokussiert sind, lässt sich die Vorfreude auf die Eröffnung, die für Ostern 2027 geplant ist, kaum bremsen. Trotz einiger ungeplanter Stolpersteine, die sicherlich für die Handwerker eine Herausforderung darstellten, liegt das Projekt im Zeitplan. Aktuell haben die Handwerker die Leitungen für Elektronik, Heizung und Sanitäranlagen installiert, und auch der Trockenbau hat bereits im Februar begonnen.

Die kühlen Temperaturen rund um Ostern hatten zwar ihre Tücken, insbesondere bei der Trocknung der Fußbodenheizung, aber der Mai steht nun ganz im Zeichen des Ausheizens. Wie sich das anfühlen muss – das Warten auf den nächsten Schritt, die Vorfreude auf die künftigen Räume! Die Sanierung des Pfarrzentrums ist ein Langzeitprojekt, das seit 2013 im Gange ist. Damals begannen die ersten Schritte mit Arbeiten an der Fassade, den Fenstern und dem Dach. Es ist erstaunlich zu sehen, wie viel ehrenamtliches Engagement hier zusammenkommt, um das historische Gebäude zu erhalten und zeitgemäß nutzbar zu machen. Mehr Details dazu finden sich hier.

Raum der Begegnung und neue Nutzungskonzepte

Im Erdgeschoss wird der „Raum der Begegnung“ entstehen, ein einladender Ankerpunkt mit Küche, Bar und Tischen, der für Veranstaltungen und Pfarrcafés genutzt werden soll. Die Entscheidung über den Vollausbau der Bar im Obergeschoss wird im Herbst 2023 getroffen – man darf gespannt sein! Ein besonderes Augenmerk liegt auf der mittleren Etage, in der ab dem 1. Januar 2024 die neue Pfarre gegründet wird. Hier wird es moderne Büros geben, die den Bedürfnissen der Gemeinde gerecht werden.

Ein Lift zur Barrierefreiheit und neue Fluchtstiege von der mittleren Etage nach unten sind ebenfalls Teil des neuen Raumkonzepts. Auch die Verbesserung der Tageslichtverhältnisse wird nicht außer Acht gelassen. Und das Ganze geschieht natürlich unter dem kritischen Blick des Denkmalschutzes. Veränderungen an der Hauptfassade sind nicht möglich, was bedeutet, dass alte Türen erhalten bleiben müssen, auch wenn sie manchmal unpraktisch sein mögen. Das hat seinen eigenen Charme, wie ich finde.

Sanierungsarbeiten im Pfarrhof

Passend dazu haben am Osterdienstag bereits die Sanierungsarbeiten im Kirchdorfer Pfarrhof begonnen. Dieser wird künftig als Pfarrheim und Verwaltung in der Nähe der Kirche fungieren. Auch hier wird kräftig renoviert: von der Drainage und dem Trockenlegen des Gebäudes bis hin zur Erneuerung der Wasser- und Elektroleitungen. Es ist ein umfassendes Projekt, das mit Gesamtkosten von 2,2 Millionen Euro zu Buche schlägt, und die Finanzierung erfolgt durch eine Mischung aus Mitteln der Diözese Linz, Eigenmitteln, Förderungen und Spenden. Besonders erwähnenswert ist die EU-Förderung im Rahmen des IBW-EFRE-Programms, die zur Belebung von innerstädtischem Leerstand beiträgt.

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Der Erhalt historischer Gebäude sichert nicht nur unsere Identität, sondern fördert auch Handwerk und Baukultur für künftige Generationen. Sanierungen im Denkmalschutz sind oft komplex und erfordern viel Geduld und Zusammenarbeit – das wissen die Verantwortlichen in Kirchdorf nur zu gut. Hier gibt es mehr Infos zu den Sanierungsarbeiten.

Also, liebe Kirchdorfer, haltet die Ohren offen und die Daumen gedrückt – die nächsten Jahre werden spannend! Und wer Lust hat, kann sogar jeden Freitag um 14 Uhr zur „Freitagsrunde“ kommen und bei den Arbeiten mithelfen. So wird jeder zum Teil dieser großartigen Gemeinschaftsaktion!