Am Wochenende vom 23. bis 25. Mai 2026 fanden sich die besten Jugendgruppen aus ganz Österreich am schönen Gelände des Pichlinger Sees in Linz ein. Der Bundesjugendbewerb des Samariterbundes stand auf dem Programm und er versprach jede Menge Action, Teamgeist und vor allem eine Menge Spaß! Die Teilnehmer, allesamt Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Altersklassen, waren voller Vorfreude auf die zahlreichen Theorie- und Praxisstationen, die sie erwarteten. Besonders am Sonntag, dem letzten Tag der Veranstaltung, herrschte eine besondere Begeisterung, als praxisnahe Bewerbe auf dem Plan standen.
Das Event hatte einen klaren Fokus: Erste Hilfe, Teamarbeit und Gemeinschaft. Larissa und Anna, zwei Teilnehmerinnen, äußerten sich begeistert über die Lernmöglichkeiten und die Teamarbeit, die sie während der Wettbewerbe erlebten. Die realitätsnahen Szenarien, bei denen es darum ging, „Verletzte“ zu versorgen und die eigenen Erste-Hilfe-Kenntnisse unter Beweis zu stellen, waren sowohl herausfordernd als auch lehrreich. Es ging nicht nur um die Theorie, sondern darum, das Gelernte in die Praxis umzusetzen. Werte wie Zusammenhalt, schnelles Handeln und Freundschaften standen dabei im Vordergrund.
Ein Blick in die Zukunft
Herbert „Happy“ Hofmann, der Bundesjugendreferent, konnte nur stolz auf die Einsatzbereitschaft, das Verantwortungsbewusstsein und den Teamgeist der Jugendlichen zurückblicken. Er war begeistert von der Motivation der Kinder und Jugendlichen, die den Bewerb mit so viel Engagement und Freude bestritten. Gewinner-Teams wurden natürlich nominiert, aber Hofmann betonte, dass alle Teilnehmer in seinen Augen Sieger sind. Es geht schließlich nicht nur um den Wettkampf, sondern auch um die Erfahrungen, die man gemeinsam macht.
Die Idee hinter dem Bundesjugendbewerb ist es, die Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung zu fördern. Das Lernen geschieht nicht nur durch das Absolvieren der Aufgaben, sondern auch durch den Austausch untereinander. Man könnte sagen, dass der Wettbewerb nicht nur ein Wettkampf ist, sondern auch ein großer Raum für Freundschaften und gemeinsame Erlebnisse.
Doch der Bundesjugendbewerb ist nur ein Teil des Engagements des Samariterbundes. An den Schulen in Wien engagieren sich 115 Schulsanitäter in acht Projektschulen. Jährlich kommen rund 40 neue Schüler hinzu, die ab 14 Jahren in der medizinischen Erstversorgung geschult werden. Ziel dieses Schulsanitätsdienstes ist es, Verantwortung und soziales Engagement zu fördern sowie das Schulklima zu verbessern. Dr. Susanne Drapalik, Präsidentin des Samariterbunds Wien, betont die Wichtigkeit dieser Initiative für die Erste-Hilfe-Kompetenzen, Teamarbeit und Kommunikation. Die Grundausbildung umfasst 27 Stunden und beinhaltet sowohl einen Erste-Hilfe-Kurs als auch praxisnahe Module.
Es ist klar, dass die Auswirkungen dieser Programme weit über die Schule hinausgehen. Bei rund 50 Einsätzen pro Jahr haben die Schulsanitäter die Möglichkeit, ihr Wissen in der Praxis anzuwenden und gleichzeitig anderen zu helfen. Das Engagement für weitere Schulen und die Gewinnung von Jugendlichen für solche Projekte wird weiter vorangetrieben. Man könnte sagen, dass der Samariterbund nicht nur Erste Hilfe lehrt, sondern auch eine ganze Generation von verantwortungsbewussten, hilfsbereiten Menschen formt.
Für die Teilnehmer des Bundesjugendbewerbs 2026 war das Wochenende am Pichlinger See mehr als nur ein Wettbewerb. Es war eine Gelegenheit, zu lernen, zu wachsen und vor allem Spaß zu haben. Ein schöner Anlass, um den Teamgeist zu stärken und neue Freundschaften zu schließen.
