Am Sonntag, dem Muttertag, feierten viele Menschen in Österreich mit ihren Müttern, es gab Gedichte, Geschenke und ganz viel Liebe. Währenddessen war der GAK, der Grazer Athletiksport Klub, sehr beschäftigt. Die Spieler hatten um 11 Uhr ein intensives Training, das aufgrund der Umstände etwas früher begann. Gute Stimmung herrschte, auch wenn die Ausgelassenheit etwas fehlte – man war schließlich auf das wichtige Auswärtsspiel am Samstag gegen Blau-Weiß Linz fokussiert.
Im Training wurde über einige brisante Themen gesprochen. Ein Aberkennung eines Elfmeters nach einer VAR-Intervention und die zahlreichen Fehlentscheidungen in den letzten Runden beschäftigten die Spieler und den Trainer Ferdinand Feldhofer. Ramiz Harakate, ein wichtiger Spieler, hatte kürzlich zwei brutale Attacken erlebt. Der WAC-Spieler Fabian Wohlmuth foult ihn, was zu einer Schulterprellung und einer leichten Gehirnerschütterung führte – und das, ohne dass es einen Platzverweis für Wohlmuth gab! Ähnlich erging es Altachs Tormann Dejan Stojanovic, der ebenfalls ungestraft blieb nach einem Foul an Harakate.
Auf geht’s nach Linz!
Die Fans des GAK schickten gute Wünsche an Trainer Feldhofer für das Endspiel in Linz, und der Trainer zeigte sich optimistisch, was den Klassenerhalt angeht. Auch Präsident Rene Ziesler äußerte seinen Optimismus und versicherte, dass der Klassenerhalt in eigener Hand liege. Die Bilanz gegen Blau-Weiß Linz spricht für sich: Zwei der drei Saisonduelle gewann der GAK (2:1, 3:1) und eines ging verloren (0:3). Ein gutes Omen für die kommende Herausforderung!
Am letzten Spieltag in der Bundesliga, genauer gesagt in der Qualifikationsgruppe, spielte der GAK gegen SCR Altach. Vor 7.221 Zuschauern in Graz endete die Partie 2:2. Es war ein spannendes Duell, in dem Altach zunächst in Führung ging, aber die Grazer nicht aufgaben. Maderner und Satin schafften es, die Partie in den letzten Minuten noch auszugleichen. Ein wahres Schützenfest, wenn man so will!
Die Aufstellung des GAK zeigte einige Veränderungen. Trainer Feldhofer setzte auf Stolz im Tor und die Abwehrreihe mit Owusu, Pines und Kreuzriegler. Auf der anderen Seite war Altach mit Stojanovic im Tor und einer soliden Defensive gut aufgestellt. Der Schiedsrichter Simsek hatte alle Hände voll zu tun und zeigte mehrere gelbe Karten auf beiden Seiten.
VAR und seine Tücken
Ein besonders heißes Thema war der VAR. In der aktuellen turbulenten Saison der Bundesligaschiedsrichter gibt es immer wieder Diskussionen und kritische Stimmen. Trainer wie Eugen Polanski aus Gladbach und Lukas Kwasniok aus Köln äußerten sich unzufrieden über die Technik. Fehlentscheidungen häuften sich, vor allem in wichtigen Spielen. Das hat nicht nur die Trainer, sondern auch die Fans aufgebracht. Die Diskussion über die Anwendung des VAR und die damit verbundenen Probleme wird auch für den GAK ein ständiger Begleiter bleiben, besonders in der entscheidenden Phase der Saison.
Mathias Olesen, der gegen Altach aufgrund von Schwindel vorzeitig vom Platz musste, war beim Training nicht anwesend und wird sich einer Untersuchung unterziehen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation um ihn entwickeln wird.
Am Samstag um 17 Uhr ist es endlich soweit: der GAK trifft auf Blau-Weiß Linz. Die Spannung steigt, und die Hoffnung auf den Klassenerhalt auch. Die Vorfreude ist greifbar, und die Fans sind bereit, ihre Mannschaft zu unterstützen. Es wird ein echtes Endspiel – und nichts weniger als der Klassenerhalt steht auf dem Spiel.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte diese Quelle.