Heute ist der 17.06.2026 und in Linz tut sich einiges in Bezug auf die Sicherheit der Bürger. Eine neue Initiative, die im Herbst 2025 starten soll, trägt den vielversprechenden Namen „Angsträume melden“. Das Ziel dieser Kampagne ist klar: unsichere Orte in der Stadt sollen identifiziert und darauf reagiert werden. Bisher wurden schon rund 50 Meldungen gesammelt, wie Sicherheitsstadtrat Michael Raml von der FPÖ berichtet. Eine erste Auswertung ergab 23 neuralgische Orte, die teils mehrfach in den Meldungen erwähnt wurden. Diese Ergebnisse werden nun als Basis für verschiedene Arbeitsgruppen dienen, die sich mit der Verbesserung der Sicherheit in Linz befassen.

Ein Blick auf die eingegangenen Meldungen zeigt, dass viele Bürger sich an Orten wie dem Bahnhofsvorplatz und dem Kremplhochhaus unwohl fühlen. Besonders die Beleuchtung an einigen Stellen, wie in der Stadlerstraße, an der Donaulände und im Wasserwald, wird als unzureichend wahrgenommen. Größere Bereiche, insbesondere die Innenstadt rund um den Hauptbahnhof und den Bulgariplatz, fallen ebenfalls negativ auf. Hier scheinen Alkohol- und Drogenkonsum sowie auffälliges Verhalten an der Tagesordnung zu sein.

Sicherheitsmaßnahmen und Videoüberwachung

Der Geschäftsführer des Linzer Ordnungsdienstes, Mario Gubesch, hat bereits angekündigt, dass gezielte Einsätze zur Konfliktentschärfung geplant sind. Vor allem an Orten, an denen es zu Konflikten zwischen Verkehrsteilnehmern kommt, wie an der Landwiedstraße und der Europastraße, gibt es Sicherheitsbedenken. Im Spallerhof wurden zudem Vorfälle mit Feuerwerkskörpern durch Jugendliche gemeldet – ein weiteres Zeichen, dass Handlungsbedarf besteht.

Sicherheitsstadtrat Raml plant auch, die Videoüberwachung an stark frequentierten Plätzen und Brennpunkten auszubauen. Eine Prüfung der Videoüberwachung in der Unterführung des Hinsenkampplatzes in Urfahr steht ebenfalls an. Der Sicherheitsausschuss wird hierzu Gespräche mit der Polizei und den Linz Linien führen, um die Situation im öffentlichen Verkehr zu verbessern.

Meldestelle für Bürger

<pFür die Bürger wurde eine Meldestelle beim Ordnungsdienst Linz eingerichtet. Meldungen können telefonisch, per E-Mail oder direkt bei den Mitarbeitern des Ordnungsdienstes eingereicht werden. Diese Offenheit für Rückmeldungen ist entscheidend, um ein Gefühl der Sicherheit zu schaffen und den Menschen in Linz eine Stimme zu geben. Die Ergebnisse der Befragungen werden an die Arbeitsgruppen weitergeleitet, die sich aktiv mit der Umsetzung von Verbesserungen beschäftigen wollen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Initiative „Angsträume melden“ könnte also der erste Schritt in eine sicherere Zukunft für Linz sein. Es bleibt abzuwarten, wie die Kampagne von den Bürgern angenommen wird und welche konkreten Maßnahmen daraus resultieren. Eines ist sicher: Die Linzer haben die Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung ihrer Stadt mitzuwirken und ihre Sicherheitsbedenken zu äußern. Wer weiß, vielleicht wird Linz in naher Zukunft ein noch lebenswerterer Ort für alle.

Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?

Schnelle Ladezeiten sind heute eine der wichtigsten Voraussetzungen für gute Nutzerbindung. Durch die komplette Umsetzung unseres Magazins mit VeloCore mit Daniel Wom profitieren wir nun von einer hochperformanten, effizienten und spürbar schnellen Plattform.