In Linz hat sich am 6. Mai im Julius-Raab-Saal alles um ein brennendes Thema gedreht: Künstliche Intelligenz. Unter dem Motto „KI erleben. Ausprobieren. Anwenden.“ kamen über 140 Teilnehmer zusammen, hauptsächlich Unternehmer aus Linz-Land. Die Veranstaltung, die von der Wirtschaftskammer Oberösterreich organisiert wurde, war ausgebucht und bot den Gästen eine Plattform, um aktuelle Entwicklungen und praxisnahe Anwendungen im Bereich der KI kennenzulernen.

Inmitten eines bunten Programms aus Vorträgen und Workshops wurden viele interessante Aspekte beleuchtet. Philipp Baldauf beispielsweise sprach über „KI-Hacks für die tägliche Arbeit“ und wie Unternehmen ihre Effizienz bei Routineaufgaben steigern können. Alessa Prochaska und Melanie Lindorfer erklärten, wie KI-Tools zur Markenanalyse und zielgerichteten Kommunikation eingesetzt werden können. Ein echtes Highlight war der Beitrag von Thomas Schorn, der mit „Vibe Coding“ einen Zugang zur Entwicklung digitaler Anwendungen ohne klassische Programmierkenntnisse demonstrierte. Dabei warnte er eindringlich vor dem sorglosen Umgang mit sensiblen Unternehmensdaten. Matthias Strafinger schließlich zeigte auf, wie Unternehmen eigene KI-Agenten entwickeln und Arbeitsabläufe automatisieren können. Die Workshops ermöglichten den Teilnehmern, ihr Wissen zu vertiefen und an individuellen Fragen zu arbeiten.

Die Wichtigkeit von KI für den Wirtschaftsstandort

Jürgen Kapeller, der Obmann der WKO Linz-Land, betonte in seinen Ausführungen die große Nachfrage nach KI und deren Bedeutung als Erfolgsfaktor für den Wirtschaftsstandort Linz-Land. In einer Zeit, in der die Wettbewerbsfähigkeit Oberösterreichs durch bundespolitische Standortprobleme beeinträchtigt wird, ist der Einsatz von KI umso wichtiger. Experten sehen in der Implementierung von KI die größte Transformation seit der Einführung des elektrischen Stroms. Diese Technologie ist nicht nur universell, sondern auch in bestehende Systeme integrierbar – was bedeutet, dass sie in vielen Bereichen wie Kundensupport, Human Resource Management oder Marketing eine bedeutende Rolle spielen kann.

Die Veranstaltung verdeutlichte, dass KI nicht nur eine technische Spielerei ist, sondern einen echten Mehrwert für Unternehmen schaffen kann. Und das ist nur der Anfang! Oberösterreich startet mit der Exzellenzstrategie KI einen Transformationsschritt, der bis 2024 vorbereitet wird, mit ersten Ergebnissen bereits 2025. Die Strategie zielt darauf ab, die technologischen Kompetenzen der Region zu stärken und durch gezielte Maßnahmen die Akzeptanz und das Wissen über KI in der Bevölkerung zu fördern.

So wird deutlich, dass Unternehmen, die auf KI setzen, nicht nur ihre eigenen Abläufe optimieren, sondern auch einen Schritt voraus sind. Der Wettbewerb wird härter – und KI könnte den entscheidenden Unterschied ausmachen. Eine spannende Zeit, in der Linz und ganz Oberösterreich sich auf den Weg zur industriellen Spitzenregion in Europa machen. Es bleibt spannend, wie sich die Landschaft entwickeln wird!

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