Heute ist der 22.05.2026, und in Linz gibt es spannende Neuigkeiten für alle, die die Umstellung von Gas- auf Elektroherde in Erwägung ziehen. Die Stadt Linz und die LINZ AG haben eine Förderung ins Leben gerufen, die vor allem Haushalte ansprechen soll, die ihren letzten gasbasierten Kochanschluss ersetzen und somit gasfrei werden möchten. Es ist ein Schritt, der nicht nur den individuellen Komfort verbessert, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Umweltschonung leistet.

Das Ziel der Maßnahme ist klar: Die Stadt möchte den Ausstieg aus fossilem Gas beschleunigen und die Stilllegung von Gasinfrastruktur erleichtern. Das ist Teil des umfassenden Klimaneutralitätskonzepts der Stadt Linz, das darauf abzielt, bis 2040 klimaneutral zu sein. Ein ambitioniertes Ziel, das auch eine drastische Senkung des Treibhausgasausstoßes um mindestens 90% gegenüber 2019 vorsieht. In Linz gibt es derzeit 2.786 Gasherde, 1.728 Geräte zur Warmwassererzeugung und 10.074 Gasthermen. Die Förderung bietet hier eine willkommene Unterstützung.

Förderdetails im Überblick

Die Förderung beläuft sich auf 30% der Gesamtinvestitionskosten für den Umstieg auf einen Elektroherd, wobei maximal 1.000 Euro gewährt werden können. Dabei sind anrechenbare Kosten wie Elektroinstallationen, die Stilllegung der Gasleitung, die Demontage sowie die Entsorgung des Altgeräts und der Kauf eines neuen Elektroherds inkludiert. Wichtig ist, dass die Wohnung oder das Haus nach der Umstellung vollständig gasfrei ist.

Zusätzlich bietet die LINZ AG einen Zuschuss von bis zu 500 Euro, ohne dass dafür ein gesondertes Ansuchen erforderlich ist. Und für Fernwärmekund*innen mit Direktabrechnung gibt es ein Jahr lang kostenloses Heizen – das klingt doch verlockend! Um die Förderung zu beantragen, müssen Interessierte in drei Schritten vorgehen: Zunächst die Maßnahme umsetzen, anschließend den Online-Antrag ausfüllen und schließlich die erforderlichen Unterlagen hochladen. Dazu gehören die Bestätigung der Stilllegung der Gaszuleitung sowie Rechnungen, die maximal ein Jahr alt sind.

Ein Schritt in die Zukunft

Diese Initiative ist nicht nur ein Lichtblick für die Linzer Haushalte, sondern auch ein Beitrag zu einem nachhaltigen Energiesystem. Die Förderung unterstützt den Umbau des Linzer Energiesystems und den Ausbau der Fernwärme. Dabei wird auch der Anteil erneuerbarer Energie in der Fernwärmeerzeugung angehoben: Bis 2030 sollen es 60% sein und bis 2035 sogar 80%. Das Konzept zur Klimaneutralität wurde in einem abteilungsübergreifenden Prozess erarbeitet und erhielt wissenschaftliche Begleitung durch die Universität Graz und die alpS GmbH.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Auf nationaler Ebene ist die Wärmewende ein großes Thema. Große Städte müssen bis zum 30. Juni 2026 ihre Wärmepläne vorlegen, kleinere Kommunen haben bis 2028 Zeit. Gesetzlich geregelt wird das Ganze durch das Wärmeplanungsgesetz und das Gebäudeenergiegesetz. Die Verantwortung für nachhaltige Wärmeversorgung liegt in den Händen der Städte und Kommunen. In Deutschland heizen derzeit etwa 50% der Wohnungen mit Gas, was unterstreicht, wie wichtig der Umstieg auf erneuerbare Energien ist.

Technologien wie Solarthermie, Geothermie und effiziente Wärmepumpen spielen eine entscheidende Rolle in der klimafreundlichen Wärmeversorgung. Die Nutzung von erneuerbaren Energien ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern soll auch langfristig kostengünstig sein. Es ist an der Zeit, dass wir diesen Wandel aktiv mitgestalten und die Chancen nutzen, die sich uns bieten.