Die Stadt Linz hat sich auf den Weg gemacht, ein neues Örtliches Entwicklungskonzept (ÖEK) zu entwickeln. Das Ganze soll langfristige Ziele für die örtliche Raumordnung festlegen und bildet die Grundlage für Flächenwidmung und weitere Entwicklungsschritte in der Stadt. Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ) hebt hervor, wie wichtig dieses Konzept für die Stadtentwicklung ist und betont, dass es Orientierung für die nächsten 15 Jahre bis 2044 geben soll. Eine spannende Zeit steht uns bevor!
Die ersten Ergebnisse des neuen ÖEK werden im Herbst 2026 präsentiert, und bis dahin geht es richtig zur Sache. Aktuell läuft seit April 2026 die Grundlagenforschung, die sich mit der Erhebung von Grundlagendaten und einer Bestandsaufnahme zu zentralen Zukunftsfragen der Stadtentwicklung beschäftigt. Dabei werden neue Daten zur Stadt Linz gesammelt und bestehende Konzepte miteinander verknüpft, um Synergien zu schaffen. Das Ziel? Eine umfassende und zukunftsorientierte Planung.
Bürgerbeteiligung im Fokus
Ein zentraler Aspekt des neuen ÖEK ist die Bürgerbeteiligung. Im Juni 2026 wird die Bevölkerung zur aktiven Mitgestaltung eingeladen. Die Stadt setzt auf eine digitale Beteiligungsplattform und informiert über eine eigene ÖEK-Website. Damit soll sichergestellt werden, dass die wesentlichen Fragen der Siedlungsstruktur, Verkehrsstruktur und Freiraumstruktur in die Planung einfließen. Die Online-Beteiligung wird dabei mit der Bürger*innenbefragung der Stadtforschung Linz abgestimmt. Das ist doch eine willkommene Gelegenheit für alle Bürger, ihre Stimmen einzubringen und mitzugestalten!
Die Stadt Linz hat bereits eine fundierte Basis geschaffen. So wurde das bestehende Örtliche Entwicklungskonzept, das am 23. Mai 2013 vom Gemeinderat beschlossen und seit 6. August 2013 rechtswirksam ist, auf einen Zeitraum von 10 Jahren ausgelegt. Es enthält längerfristige Ziele und Festlegungen der örtlichen Raumplanung – ein solider Grundstein, auf dem nun weiter aufgebaut wird. Der Flächenwidmungsplan weist verschiedene Flächen im Stadtgebiet als Bauland, Verkehrsfläche oder Grünland aus und bietet auch Informationen zu überörtlichen Planungen und Nutzungsbeschränkungen. Wussten Sie, dass Bauland in unterschiedliche Kategorien unterteilt ist, wie Wohngebiet oder Betriebsbaugebiet? Das ist ein wichtiger Aspekt für die Stadtplanung!
Die Rolle der digitalen Beteiligung
In der heutigen Zeit spielt digitale Bürgerbeteiligung eine immer größere Rolle. Das Konzept der „Ideenkarten“ ermöglicht es Bürgern, Vorschläge auf interaktiven Karten einzutragen. Das wird auch in Linz zum Einsatz kommen. Solche Formate sind nicht nur modern, sondern fördern auch die aktive Einbindung der Bürger in den Planungsprozess. Eine klare Kommunikation der Ziele und Rahmenbedingungen ist dabei unerlässlich, um Missverständnisse zu vermeiden und die Akzeptanz in der Bevölkerung zu stärken. Die Stadt Linz geht hier mit gutem Beispiel voran und nutzt die Möglichkeiten, die die digitale Welt bietet.
Bürgerbeteiligung hat sich in vielen Städten als wesentlicher Erfolgsfaktor etabliert. Bei städtebaulichen Wettbewerben, zum Beispiel, profitieren Gemeinden enorm von der Einbeziehung der Bürgerschaft. Das zeigt, wie wichtig es ist, die Bevölkerung von Anfang an in die Planungsprozesse einzubeziehen. So können die unterschiedlichen Perspektiven und Ideen der Bürger in die Entwicklung einfließen und die Akzeptanz für politische Entscheidungen erhöhen.
In Linz stehen die Zeichen auf Zukunft. Mit dem neuen Örtlichen Entwicklungskonzept wird ein Weg geebnet, der die Stadt nicht nur besser machen könnte, sondern auch die Bürger aktiv in diese Entwicklung einbindet. Wer weiß, welche Ideen und Vorschläge aus dieser Bürgerbeteiligung hervorgehen werden? Bleiben Sie gespannt!
Für mehr Informationen über das Örtliche Entwicklungskonzept und die laufenden Prozesse, besuchen Sie die offizielle Website der Stadt Linz und bleiben Sie am Puls der Stadtentwicklung.
Quellen: meinbezirk.at, linz.at, werdenktwas.de
