Das Karden- und Heimatmuseum in Katsdorf, unweit von Perg, feiert in diesem Jahr ein ganz besonderes Jubiläum: Es wird 40 Jahre alt! Anlässlich dieses Ereignisses lädt der Heimatverein Katsdorf alle Interessierten zu besonderen Öffnungssonntagen ein. Diese finden von Mai bis September immer sonntags von 13 bis 16 Uhr statt und werden zu einem Fest für die Sinne.

Ab dem 3. Mai verwandelt sich das Museum in eine lebendige Werkstatt, in der Besucher traditionelles Handwerk hautnah erleben und selbst aktiv werden können. Die Veranstaltungen bieten nicht nur die Möglichkeit zuzusehen, sondern auch das ein oder andere Handwerk selbst auszuprobieren. Am 3. Mai wird Hubert Derntl die Kunst der Holzbearbeitung präsentieren, gefolgt von einem Hufschmied, der am 7. Juni sein Können demonstriert. Der Juli steht im Zeichen des Backens, wenn ein Bäcker am 5. Juli frisches Brot nach traditioneller Art zubereitet. Im August wird ein Spinnrad zum Einsatz kommen, und am 6. September zeigt ein Fassbinder sein handwerkliches Geschick. Für das leibliche Wohl der Besucher ist selbstverständlich ebenfalls gesorgt. Mehr Informationen finden Sie in diesem Artikel.

Ein Blick in die Vergangenheit

Das Karden- und Heimatmuseum beherbergt über 50 Exponate, die die bewegte Geschichte der Konzentrationslager Mauthausen, Gusen und deren Außenlager erzählen, und dies nun 80 Jahre nach der Befreiung. Ein weiteres Highlight sind die neuen Hefte der „Katsdorfer Heimatblätter“, die von Hubert Schelmbauer verfasst wurden und sich mit den Bauernhäusern von Greinsberg bis Lungitz befassen. Zudem wurde das Museum eingeladen, sich im Freien Radio Freistadt vorzustellen, wo in der Sendereihe „Altes und Neues aus dem Mühlviertel“ spannende Gespräche mit Obmann Fritz Preinfalk und Stellvertreterin geführt wurden.

Für Nostalgiker gibt es auf Nostalgiebild.at alte Fotos von Katsdorf, die mit einer Lupenfunktion zur genauen Betrachtung ausgestattet sind. Nutzer können ihr Wissen zu diesen Fotos teilen und sogar alte Fotos zur Verfügung stellen. Auch Klassentreffen in der alten Volkschule des Museums werden empfohlen, um Erinnerungen zu teilen und die Sammlung von Zeichnungen, Aufsätzen und Tests aus den 1940er bis 1970er Jahren von Direktor Josef Nesser zu beleben.

Tradition und Handwerk in Österreich

Die traditionelle Handwerkskunst ist ein wertvoller Bestandteil der österreichischen Kultur und Geschichte. Jedes handgefertigte Stück erzählt seine eigene Geschichte, die oft über Generationen weitergegeben wurde. Diese Kunsthandwerke sind nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch ansprechend und tragen zur kulturellen Vielfalt des Landes bei. In Österreich gibt es zahlreiche Werkstätten, in denen diese Kunst erlernt und ausgeübt wird. Museen, wie das Karden- und Heimatmuseum, präsentieren diese Vielfalt und Schönheit, die von Holzschnitzerei bis Glasmalerei reicht.

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Der Erhalt und die Weitergabe traditioneller Handwerkskunst sind entscheidend für die kulturelle Identität und das soziale Gefüge in Österreich. Projekte wie „Tradition trifft Innovation“ bringen junge Handwerker mit erfahrenen Meistern zusammen und fördern das Interesse an handwerklichem Wissen. So wird sichergestellt, dass diese wertvollen Techniken und Traditionen nicht in Vergessenheit geraten, sondern lebendig bleiben.