Ein ganz besonderer Nachmittag steht bevor! Am 7. Juni um 14 Uhr wird der Rechberger Journalist und Autor Frank Witte im Naturparkstadl des Freilichtmuseums, Döllnerstraße 3, in Rechberg eine Lesung zu seinem neuen Buch „Der Graf und das Mädchen“ geben. Die Vorfreude auf diese Veranstaltung ist bereits spürbar, denn Witte hat sich bei der Recherche nicht nur mit historischen Fakten auseinandergesetzt, sondern auch mit der mittelalterlichen Medizin, die in die spannende Handlung eingeflossen sind.
Die Geschichte, die Witte erzählt, spielt in den Jahren 1577 und 1578, einer Zeit, die von der Gegenreformation geprägt war. Das Buch ist zudem in die turbulente Phase vor dem Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) eingebettet. Mit Figuren wie der Klosterschwester Franzi Birker, dem Grafen Lohenroth, der Äbtissin Edeltraud von Perg und dem Beichtvater Jörg wird ein eindrucksvolles Bild dieser Epoche gezeichnet. Die Lesung verspricht, ein Fenster in diese spannende Zeit aufzustoßen.
Besonders spannend: Die Mitwirkung von Daniela Schmee
Ein Highlight der Lesung wird die Teilnahme von Daniela Schmee sein, einer Trauner Geschichtsprofessorin und Autorin des Buches „Hinterlandmotive im Ersten Weltkrieg und in der Nachkriegszeit“. Sie wird sich aktiv in die Lesung einbringen und somit zusätzliche Perspektiven auf das Thema bieten. Frank Witte bringt nicht nur seine journalistische Erfahrung mit, sondern ist auch Absolvent der Kommunikationswissenschaft an der Universität Salzburg, was seine Erzählweise zusätzlich bereichert.
Ein Blick in die Geschichte
Die dargestellten Ereignisse und Figuren sind nicht nur fiktiv, sondern verankern sich in einem historischen Kontext, der die Leser zum Nachdenken anregt. Es ist eine Zeit, die als Schlüsselepoche Europas gilt – die Zeit zwischen 1517 und 1789, die mit globalen Auswirkungen einherging. Ein Blick in die Literatur zeigt, dass zahlreiche Werke sich mit dieser Epoche befassen. Zum Beispiel wird im C.H. Beck Verlag in München ein Buch veröffentlicht, das die gesellschaftlichen Umwälzungen des 16. Jahrhunderts und deren Auswirkungen auf alle Gesellschaftsschichten thematisiert.
Wer sich für die Hintergründe des Dreißigjährigen Krieges interessiert, wird ebenfalls fündig. Zahlreiche Publikationen, wie etwa im Rowohlt Berlin Verlag, geben tiefere Einblicke in die Konflikte und deren Auswirkungen auf die verschiedenen Länder in der Mitte Europas. Diese Zeit ist voller Dramatik und tragischer Wendungen, und Frank Witte hat es geschafft, diesen historischen Stoff lebendig werden zu lassen.
Die Lesung am 7. Juni wird ein einmaliges Erlebnis sein, das nicht nur Literaturfreunde anspricht, sondern auch Geschichtsinteressierte und solche, die einfach einen spannenden Nachmittag im Freilichtmuseum verbringen möchten. Es lohnt sich also, diesen Termin im Kalender zu markieren!
