Lebenshilfe Oberösterreich begeistert bei Special Olympics mit acht Medaillen
Heute ist der 3.07.2026, und die Freude in Perg ist groß! Die Sportler der Lebenshilfe Oberösterreich haben bei den Special Olympics Sommerspielen in Wien einmal mehr beeindruckende Leistungen gezeigt. Mit zwei Gold-, fünf Silber- und einer Bronzemedaille kehrten sie von diesem bedeutenden Event zurück. Die Spiele fanden vom 25. bis 30. Juni statt und zogen rund 1.800 Athleten mit intellektueller Beeinträchtigung an, die sich in 15 verschiedenen Sportarten messen konnten. Ein wahres Fest der Vielfalt und des Sports!
Leider war die Hitze eine echte Herausforderung. Bei Temperaturen um die 40 Grad mussten aufgrund der extremen Bedingungen sogar vier Freiluftbewerbe abgesagt werden. Doch trotz der drückenden Hitze ließen sich die Athleten nicht entmutigen. Sie zeigten hohe Konzentration und bemerkenswerte Leistungen in ihren Disziplinen. Von Boccia über Stocksport bis hin zu Fußball und Schwimmen – die Teilnehmer aus der Lebenshilfe Oberösterreich, darunter 25 Sportler aus dem Bezirk Perg, waren in vollem Einsatz.
Glanzleistungen am Sportplatz
Besonders hervorzuheben sind die Goldmedaillen im Boccia-Doppel, die Alina Arutiunova und Stefan Lumetsberger sowie Christine Grünberger und Michael Käferböck gewannen. Auch im Stocksport gab es starke Leistungen: Gerald Naderer belegte den zweiten Platz im Zielbewerb, und Petra Hörmann konnte im Lattenbewerb den dritten Platz erreichen. Die Fußballmannschaft der Lebenshilfe aus Grein und Perg sicherte sich ebenfalls eine Silbermedaille – ein Riesenerfolg, auf den alle Beteiligten stolz sein können.
Martin Naderer aus dem Lebenshilfe-Wohnhaus Grein beeindruckte im Motor Activity Training Program (MATP) mit einem hervorragenden zweiten Platz. Sein Engagement und seine Leistungen sind ein tolles Beispiel für den Teamgeist, der bei den Special Olympics herrscht. Nicht zu vergessen ist auch Philipp Luftensteiner von der Werkstätte Perg, der im Schwimmen persönliche Bestzeiten erreichte und sich für die leistungsstärksten Gruppen qualifizierte. Ein weiterer Lichtblick war Ursula Helperstorfer, die im Reitbewerb den zweiten Platz belegte und mit einer Silbermedaille nach Hause gehen konnte.
Ein Fest der Gemeinschaft
Die Eröffnungs- und Abschlussfeier waren nicht nur sportliche Höhepunkte, sondern auch ein Zeichen für den Zusammenhalt und die gelebte Gemeinschaft der Special Olympics Bewegung. Lothar Pühringer, der Leiter des Lebenshilfe-Wohnhauses Grein, war als technischer Delegierter für die Boccia-Bewerbe im Einsatz und beendete nach fast drei Jahrzehnten seine Tätigkeit bei den Special Olympics. Ein bewegender Abschied für jemanden, der so viel für die Bewegung geleistet hat.
Die Teilnehmer:innen aus der Lebenshilfe-Werkstätte Bad Ischl haben ebenfalls hervorragende Leistungen gezeigt und erzielten eine Goldmedaille sowie vier Silbermedaillen. Doris Atzmüller glänzte im MATP-Bewerb, gewann Gold und holte zusätzlich Silber im Bewerb mit dem Rollator. Auch hier wurde der Zusammenhalt und die Freude am Miteinander besonders geschätzt, trotz der drückenden Hitze.
Die Special Olympics Sommerspiele sind ein wunderbares Beispiel dafür, wie Sport die Menschen zusammenbringen kann. Die Athleten zeigen nicht nur ihr sportliches Können, sondern auch den unermüdlichen Willen, Herausforderungen zu meistern. Die Medaillen sind nicht nur Auszeichnungen, sondern auch ein Zeichen für die Unterstützung und den Respekt, den jeder Athlet verdient. Ein großes Lob an alle Beteiligten!
Für weitere Informationen zu den Special Olympics und den beeindruckenden Leistungen der Athleten aus Perg und Bad Ischl, besuchen Sie die ausführlichen Berichte auf Tips und Lebenshilfe Oberösterreich.
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