Am 11. Juli 2026 fand das Abschlussevent des Raiffeisen-Machlandcups in Perg statt. Bei herrlichem Sommerwetter, das die Veranstaltung wirklich perfekt machte, traten zahlreiche Teams aus der Region an. Der Machlandcup hat eine lange Tradition, wurde bereits 1997 von fünf Vereinen gegründet und hat sich seither zu einem beliebten Sportereignis entwickelt. In diesem Jahr standen zehn Damen- und elf Herrenteams in zwei Gruppen auf dem Platz. Und das Beste daran? Die DSG Union Pergkirchen triumphierte sowohl bei den Damen als auch bei den Herren – ein doppelter Sieg, der die Gastgeber in Jubel versetzte!

Die Damen des UTC Mitterkirchen konnten sich in Gruppe 2 durchsetzen, während die Herren von Union Pabneukirchen in ihrer Gruppe den ersten Platz belegten. Die Spannung war greifbar, als die Teams um den Sieg kämpften, aber die Höhepunkte der Veranstaltung waren sicherlich die traditionell ausgetragenen Doppelturniere. Auf der Tennisanlage der Union Aisthofen-Weinzierl traten insgesamt acht Damen- und sechs Herren-Doppel an. Im Damen-Doppel setzten sich Andrea Hinterholzer und Karin Heiml (UTC Mitterkirchen) gegen Petra Kirsenhofer und Anita Tagwerker (DSG Union Pergkirchen) durch. Bei den Herren hingegen zeigten Wilfried Woldrich und Martin Huber (DSG Union Pergkirchen) ihr Können und besiegten Wilfried Krenn und Marcus Joppich (Union Aisthofen-Weinzierl).

Ein Fest der Geselligkeit

Nach den spannenden Spielen fanden die Siegerehrungen sowohl für den Machlandcup als auch für das Doppelturnier statt. Die Stimmung war ausgelassen und die Geselligkeit kam nicht zu kurz – bei leckerer Verpflegung und angeregten Gesprächen feierten die Teilnehmer und Zuschauer gemeinsam die Erfolge. Es war mehr als nur ein Sportereignis; es war ein Fest der Gemeinschaft.

Der Machlandcup ist nicht nur ein Beweis für die sportliche Leidenschaft der Region, sondern auch ein Zeichen dafür, wie wichtig solche Veranstaltungen für den Zusammenhalt und das Miteinander sind. Man kann sich gut vorstellen, wie die Atmosphäre während des Turniers war – das Geräusch von Schlägen, das Lachen der Zuschauer und die kleinen Ansagen der Schiedsrichter, die alles lebendig machten.

Ein Blick in die Tennisgeschichte

Ein bisschen Historie gefällig? Der Tennis-Sport in Österreich hat eine bewegte Vergangenheit, die bis zu den großen Namen wie Franz Saiko und Sonja Pachta reicht. Saiko, eine wahre Institution in Wien, besiegte im Davis Cup britische Spieler und hinterließ seine Spuren im österreichischen Tennis. Pachta, die von 1956 bis 1975 unglaubliche 52 Meistertitel gewann, war eine Legende und erreichte 1962 sogar das Achtelfinale in Wimbledon.

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Die Entwicklung des Tennis in Österreich war nach 1945 bemerkenswert – es gab einen regelrechten Boom, der auch durch Initiativen wie den „Alpenländercup“ in Kitzbühel angestoßen wurde. Ab 1960 waren regelmäßig Weltklassespieler in Österreich zu sehen, was die Begeisterung für den Sport nur weiter steigerte. Veranstaltungen wie die Anna Werzer-Goldtrophy in Pörtschach wurden zu Institutionen und zogen viele Spieler aus aller Welt an. Man kann sich lebhaft vorstellen, wie diese Events die Tennislandschaft geprägt haben und welche Geschichten sich dort abgespielt haben.

Heute, am 13. Juli 2026, bleibt der Machlandcup ein Beispiel dafür, wie Sport verbindet und Freude bringt. Die Erfolge der DSG Union Pergkirchen zeigen, dass das Engagement und die Leidenschaft im Tennis nach wie vor lebendig sind und die Gemeinschaft stärken. Wer weiß, was die Zukunft noch bringt – vielleicht wird der nächste Machlandcup noch spannender!

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