Am Sonntag, den 3. Mai 2026, war der Marktplatz in Pabneukirchen festlich geschmückt und von fröhlichem Treiben erfüllt. Es fand das traditionelle Maibaumfest statt, ein Anlass, der Jung und Alt zusammenbrachte. Der Maibaum selbst, eine großzügige Spende der Familie Payreder aus Forstlehner, wurde bereits am Vortag von der Feuerwehr Pabneukirchen aufgestellt. Er erstrahlte in bunten Farben und war mit viel Liebe von Mitgliedern des Heimatvereins, Seniorenbunds, der Goldhaubengruppe, dem Familienausschuss, dem Kulturausschuss, der Feuerwehr und den Marktbewohnern geschmückt worden.
Besonders ins Auge fiel der prächtige Wipfel des Baumes, den Elfriede und Franz Brandstätter liebevoll gestaltet hatten. Gerald Schöfer hatte das Reisig zur Verfügung gestellt – man merkt, hier half jeder mit! Für das leibliche Wohl sorgten die Familien Aschauer und Fischelmaier, die mit regionalen Köstlichkeiten einen tollen Beitrag leisteten. Die Senioren Volkstanzgruppe, unter der Leitung von Alois und Maria Theresia Peböck, präsentierte mit viel Enthusiasmus Tänze, die die Zuschauer aus St. Thomas, Münzbach, Bad Kreuzen und Pabneukirchen in ihren Bann zogen.
Ein Fest für die ganze Familie
Die musikalische Unterhaltung wurde von der Böhmischen Partie des Musikvereins Pabneukirchen unter der Leitung von Erwin Haderer übernommen, und die Klänge erfüllten den Platz mit Lebensfreude. Für die kleinen Gäste hatten Stefanie Kloibhofer, Petra Raab und Katrin Ortner Mitmachspiele und Kinderschminken organisiert – ein echter Hit! Während die Kinder fröhlich umherliefen, konnte man das Lachen und die Begeisterung förmlich spüren. Das Heimatmuseum öffnete an diesem Tag seine Türen mit einer Sonderausstellung, die „Persönlichkeiten einst und heute“ thematisierte, und verzeichnete einen Rekordbesuch. Ein wirklich aufregender Tag für alle!
Ein weiteres Highlight war die Verlosung des Maibaums durch die Feuerwehrjugend. René Steinkellner war der glückliche Gewinner und strahlte über das ganze Gesicht. Die Veranstaltung wurde von der Gemeinde organisiert, unter der Federführung von Bürgermeisterin Barbara Payreder und ihrer Stellvertreterin Sandra Katharina Cárdenas Lara, sowie dem Kommandanten der Feuerwehr Pabneukirchen, Josef Kastenhofer.
Kulturelle Wurzeln und Tradition
Der Maibaum ist nicht nur ein schöner Brauch; er ist ein Symbol für den Beginn des Frühlings und die Gemeinschaft, die in diesen Feierlichkeiten zum Ausdruck kommt. In vielen Dörfern und Städten wird am 1. Mai ein bunt geschmückter Baum aufgestellt. Diese Tradition hat heidnische Wurzeln und geht auf antike und mittelalterliche Frühlingsriten zurück. Die heutige Form entwickelte sich in Süddeutschland, Österreich und Teilen der Schweiz. Der Maibaum steht für Wachstum, Fruchtbarkeit und neues Leben – ein schöner Gedanke, nicht wahr?
Die Vorbereitung und das Aufstellen des Maibaums sind oft Gemeinschaftsprojekte, bei denen Nachbarn zusammenarbeiten. In Pabneukirchen war das nicht anders. Das ganze Fest war durchzogen von Musik, Tanz, und kulinarischen Spezialitäten. Der Maibaum, der in der Regel bis zum Sommer stehen bleibt, wird oft mit einem Fest abgebaut, bei dem das Holz für Erinnerungsstücke verwendet wird. Ein Brauch, der verbindet und Freude bringt – und das nicht nur einmal im Jahr!
Das Maibaumfest in Pabneukirchen war ein wunderbares Beispiel dafür, wie Traditionen lebendig gehalten werden. Die vielen beteiligten Vereine und Organisationen haben einmal mehr bewiesen, dass Gemeinschaftsgeist und Freude an der Kultur auch in der modernen Welt Platz finden. Ein herzliches Dankeschön an alle, die dieses Fest so unvergesslich gemacht haben!
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