Die Mittelschule Pabneukirchen hat bei den diesjährigen Erste-Hilfe-Landesbewerben des OÖ. Jugendrotkreuzes für ordentlich Aufsehen gesorgt. Am 13. Mai 2026 fand der Wettbewerb im malerischen Walding, im Bezirk Urfahr-Umgebung, statt. Über 150 Jugendliche aus insgesamt 29 Teams, die sich zuvor in regionalen Qualifikationen bewährt hatten, traten gegeneinander an. Die Atmosphäre war von Begeisterung durchzogen, und man konnte förmlich die Anspannung und den Ehrgeiz in der Luft spüren. Das Team 2 der MS Pabneukirchen holte sich den Landesmeistertitel, während Team 1 den zweiten Platz belegte. Den dritten Platz sicherte sich die TNMS St. Marienkirchen bei Schärding. Hier geht’s zur Quelle.
Ein herausragendes Merkmal des Wettbewerbs war die Realitätsnähe der Erste-Hilfe-Szenarien. Die Teilnehmer mussten mit Situationen umgehen, die so echt wie möglich waren – von Verletzungen bis zu plötzlichen Notfällen. Dabei ging es nicht nur um die Anwendung von Erste-Hilfe-Maßnahmen, sondern auch um schnelles Denken und Teamarbeit. Die Jugendlichen bewiesen ein beeindruckendes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Zivilcourage, während sie sich durch die verschiedenen Stationen kämpften. Jährlich werden vom OÖ. Jugendrotkreuz etwa 800 Erste-Hilfe-Kurse mit rund 13.550 Teilnehmern durchgeführt, die darauf abzielen, medizinisches Grundwissen und Teamfähigkeit zu fördern.
Erfolge auf Bundesebene
Doch das war noch nicht alles für die Pabneukirchner Schüler! Kürzlich haben sie auch beim Erste-Hilfe-Bundesbewerb, der am idyllischen Maltschacher See in Kärnten stattfand, für Furore gesorgt. Hier gelang es den Schülern, die Silbermedaille in der Gold-Kategorie zu gewinnen – ein wahrhaft bemerkenswerter Erfolg! Sie teilten sich den zweiten Platz mit der HTL Villach und dem Gymnasium Sillgasse aus Innsbruck. Der Sieg in dieser Kategorie ging an das Team des Gymnasium Mössingerstraße in Klagenfurt. In der Silber-Kategorie, die einen 8-stündigen Erste-Hilfe-Kurs umfasste, triumphierte die NMS Wildschönau aus Tirol.
Die Szenarien, die die Teams während des Bundesbewerbs bewältigen mussten, waren spannend und herausfordernd. Ob es um Verletzungen bei einer Geburtstagsfeier, die Hilfe für ein regloses Kleinkind im Schwimmbecken oder einen Sturz von einer Leiter ging – jede Aufgabe verlangte den Teilnehmern alles ab. Pro Station hatten die Schüler zehn Minuten Zeit, um Erste Hilfe zu leisten. Besonders motivierend ist die Tatsache, dass nur Teams teilnehmen konnten, die sich in den jeweiligen Bundesländerbewerben qualifiziert hatten. Jährlich erlernen über 100.000 Kinder und Jugendliche beim Jugendrotkreuz, wie man in Notfallsituationen richtig reagiert. Hier geht’s zur Quelle.
Die Erfolge der Mittelschule Pabneukirchen zeigen nicht nur, wie wichtig die Ausbildung in Erster Hilfe ist, sondern auch, wie sehr die Jugendlichen dafür brennen. Diese jungen Menschen sind nicht nur in der Lage, in kritischen Momenten zu helfen, sie lernen auch Teamarbeit und schnelles Reagieren. Das ist eine wertvolle Fähigkeit, die in jeder Lebenslage von Nutzen ist – und die Gesellschaft braucht genau solche engagierten und verantwortungsbewussten Bürger.