Eine spannende Neuigkeit aus Perg: Michael Gillhofer und Lukas Leitner von der HTL Perg haben mit ihrer Diplomarbeit „ETF Analyzer Pro“ für Furore gesorgt. Bei dem kürzlich stattgefundenen Diplomarbeitswettbewerb am Campus Steyr der Fachhochschule OÖ, der heuer bereits zum zwölften Mal veranstaltet wurde, konnten die beiden Jungtalente den dritten Platz belegen. Für ihre bemerkenswerte Arbeit erhielten sie 250 Euro. Schlicht gesagt, das ist ein Grund zum Feiern!

Neun Teams präsentierten ihre Projekte vor einer Fachjury, und die Konkurrenz war stark. Aber das, was Gillhofer und Leitner auf die Beine gestellt haben, hat die Jury beeindruckt. Unter der Anleitung von Professor Michael Holzmann und in Zusammenarbeit mit Uni Software Plus entstand eine Webapplikation, die nicht nur technisch raffiniert, sondern auch benutzerfreundlich ist. Mit „ETF Analyzer Pro“ können Nutzer ETFs analysieren – und das auf eine interaktive Art und Weise, die den Zugang zum Kapitalmarkt erleichtert.

Innovationen und Auszeichnungen

Die Jury lobte besonders den hohen Innovationsgrad und den modularen Aufbau der Anwendung. Sie hoben hervor, wie praxisnah das Projekt umgesetzt wurde. Es ist also kein Wunder, dass der erste Platz an Schüler der HAK digBiz Ybbs und der zweite Platz an Schülerinnen der HLW Schrödinger Graz ging – die Messlatte war hoch!

Professor Heimo Losbichler, der CRF-Studiengangsleiter, betonte in seinen Ausführungen die immense Bedeutung von gutem Nachwuchs im Finanzbereich für den Erfolg von Unternehmen. In Zeiten, in denen Finanztechnologie und digitale Innovationen immer mehr an Bedeutung gewinnen, sind solche Projekte wie „ETF Analyzer Pro“ nicht nur nützlich, sondern auch notwendig.

Die Zukunft der Abschlussarbeiten

Die Möglichkeiten für Studierende, sich mit eigenen Themenvorschlägen auseinanderzusetzen, sind vielfältig. An der Ludwig-Maximilians-Universität München beispielsweise können Themen für Abschlussarbeiten in Anlehnung an aktuelle Forschungsvorhaben des Instituts vergeben werden. Studierende haben die Chance, eigene Ideen einzubringen, müssen jedoch ein Exposé erstellen, das die Relevanz ihres Themas, die Forschungsfrage und die angewandte Methodik darstellt. Das zeigt, wie wichtig es ist, eigene Gedanken zu entwickeln und in die akademische Diskussion einzubringen.

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Ein Exposé ist nicht nur für die Abschlussarbeiten in Praxiskooperationen notwendig, sondern auch für die formale Anfertigung der Arbeiten selbst. Wer sich für die Themen, den Zeitablauf und die Formalia interessiert, sollte sich im Moodle-Kurs informieren. Die Einschreibungsinformationen sind auf den Seiten des LSF zu finden. Rückmeldungen zu Bewerbungen erfolgen in der Regel innerhalb von drei Wochen nach der Bewerbungsfrist.

Der Weg in die Praxis

In der heutigen schnelllebigen Zeit ist es für Studierende entscheidend, sich schon während des Studiums mit praktischen Anwendungen auseinanderzusetzen. Die Auswahl von Themen basiert nicht nur auf den Präferenzen der Studierenden, sondern auch auf ihrem Studienfortschritt und den belegten Modulen. Diese Verbindung zwischen Theorie und Praxis könnte der Schlüssel zum zukünftigen Erfolg im Finanzbereich sein.

So zeigt das Beispiel von Gillhofer und Leitner eindrucksvoll, wie wichtig es ist, innovative Ideen zu fördern. Ihre Arbeit ist ein Lichtblick in der Welt der Finanztechnologie und ein Anreiz für andere, ebenfalls mutig neue Wege zu beschreiten.

Wer mehr über die beeindruckende Arbeit der beiden erfahren möchte, kann die Quelle für detaillierte Informationen hier finden: meinbezirk.at.