Die Fußballwelt in Ried hat einen spannenden Neuanfang vor sich. Am Montag wurde Denis Omic als neuer Trainer der Jungen Wikinger Ried vorgestellt. Der gebürtige Rieder ist nicht nur ein Kind der Stadt, sondern bringt auch jede Menge Qualifikationen mit. Mit der UEFA-A-Lizenz und der UEFA Elite Junioren A-Lizenz ist er bestens gerüstet, um die Geschicke des Teams zu leiten. Omic übernimmt das Zepter von Marcel Thallinger und hat sich bereits einen Namen im Nachwuchsbereich gemacht.

Seine Trainerkarriere begann im Jahr 2019, als er in der Rieder Nachwuchsakademie eintrat. Zuletzt war er als Trainer des U18-Teams der Akademie SV Ried tätig. Vor seinem Trainerdasein hatte Omic selbst als Spieler eine beeindruckende Laufbahn, die ihn von der Rieder Akademie in den Nachwuchs der AS Roma führte. Doch Verletzungsprobleme zwangen ihn, seine aktive Karriere bereits mit nur 19 Jahren zu beenden. Nun hat er die Möglichkeit, die nächsten Generationen von Spielern zu formen.

Ein neues Kapitel in der Regionalliga Nord

Die Zweitvertretung der Rieder wird in der neu gegründeten Regionalliga Nord antreten, die eine spannende Herausforderung darstellt. Der Saisonauftakt ist für Samstag, den 1. August, in Bad Schallerbach angesetzt. Wolfgang Fiala, Geschäftsführer Sport bei der SV Oberbank Ried, hebt die Kontinuität und das durchdachte sportliche Konzept des Vereins hervor. Diese neuen Strukturen bieten Omic die Chance, seine Vision für das Team zu verwirklichen.

„Ich bin stolz auf meine neue Position und das Vertrauen, das mir der Verein entgegenbringt“, äußert sich Denis Omic begeistert über seine neue Rolle. Er hat in den vergangenen Jahren bereits viele Spieler betreut, die nun unter seiner Leitung stehen werden. Sein Ziel ist es, möglichst viele Talente in den Profi-Bereich zu bringen. Auch auf die regionalen Duelle freut er sich, denn der direkte Wettbewerb kann für alle Beteiligten sehr motivierend sein.

Die künftige Struktur im österreichischen Fußball

Die Regionalliga Nord ist Teil eines größeren Plans: Ab der Saison 2026/2027 wird die 3. Leistungsstufe im österreichischen Fußball auf vier Regionalligen aufgeteilt. Diese Umstrukturierung, die im Mai 2024 vom ÖFB-Präsidium beschlossen wurde, soll die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Die neuen Regionalligen umfassen die Regionalliga Nord für Oberösterreich und Salzburg, die Regionalliga West für Tirol und Vorarlberg, die Regionalliga Mitte für Steiermark und Kärnten sowie die Regionalliga Ost für Burgenland, Niederösterreich und Wien.

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Diese Reform hat das Potenzial, die gesamte Fußballlandschaft in Österreich zu verändern. Die Regionalliga Nord wird mit 16 Teams in Hin- und Rückrunde ausgetragen. Dabei ist der OÖ Fußballverband bereits dabei, die acht oberösterreichischen Vereine zu ermitteln, die ab der neuen Saison teilnehmen werden. Absteiger aus der 2. Liga, Mannschaften der Regionalliga Mitte ohne Abstiegsplatz und Meister der LT1 OÖ-Liga stehen dabei im Fokus. Spannend bleibt, wie sich die Liga entwickeln wird und welche Teams sich etablieren können, während die letzten Saison der Regionalliga Mitte weiterhin sportlich wertvoll bleibt.

Die nächsten Wochen und Monate versprechen also viel Spannung und hoffentlich auch viele positive Überraschungen für den Fußball in Ried und darüber hinaus. Das Vertrauen in Denis Omic als neuen Trainer könnte der erste Schritt in eine erfolgreiche Zukunft sein.

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