In der BWT Oberösterreichischen Arena kam es zu einem spannenden Duell, als die Jungen Wikinger Ried gegen die Gäste aus Wallern antraten. Die Partie begann schwungvoll, die Atmosphäre war geladen, und die Zuschauer erwarteten ein packendes Spiel. Die Wallener zeigten von Anfang an, dass sie nicht gewillt waren, die Punkte einfach abzugeben. Bereits in der 13. Minute fiel die erste Gelbe Karte, die Felix Huspek für seine aggressive Spielweise erhielt. Während Wallern versuchte, über die Außenbahnen zum Erfolg zu kommen, suchte Ried seine spielerischen Lösungen durch das Zentrum. In der 23. Minute musste Hannes Huber verletzungsbedingt das Feld verlassen, und Emmanuel Ebbu kam für ihn ins Spiel. Nach dieser Auswechslung flachte das Spiel jedoch etwas ab.
Die erste Halbzeit endete torlos mit einem Stand von 0:0. Ried-Coach Marcel Thallinger reagierte zur zweiten Halbzeit und brachte Loiange Delphin Ondoa Belinga für Philip Weissenbacher. Die jungen Wikinger kamen offensiver aus der Kabine, doch Joris Boguo vergab gleich zu Beginn eine Großchance in der 50. Minute. Es dauerte bis zur 56. Minute, bis die Zuschauer endlich jubeln konnten: Nach einer Standardsituation erzielte Boguo das 1:0! Wallerns Trainer Julian Baumgartner sah sich gezwungen, mit einem Doppelwechsel in der 62. Minute zu reagieren. Doch trotz einiger Tormöglichkeiten für die Gäste stand die Rieder Abwehr sicher und ließ nichts anbrennen.
Der Schlusspunkt und die Bedeutung des Spiels
In der 96. Minute setzte Daniel Frauscher den Schlusspunkt, als er nach einem Fehler von Wallern-Keeper Patrick Moser das 2:0 erzielte. Joris Boguo erhielt in der Nachspielzeit wegen Unsportlichkeit eine Gelbe Karte (90.+4). Nach einer intensiven Nachspielzeit beendete der Schiedsrichter die Partie. Mit diesem Sieg kletterte Ried auf den 14. Tabellenplatz in der Regionalliga Mitte und sicherte sich somit den Verbleib in der dritthöchsten Spielklasse. Der Vorsprung auf das Tabellenschlusslicht St. Anna/A. ist nun uneinholbar. Teammanager Lukas Triebel äußerte sich äußerst positiv über die Leistung seiner jungen Spieler, was die Hoffnung auf eine weiterhin erfolgreiche Saison nährt.
Die Jungen Wikinger Ried sind die zweite Mannschaft des österreichischen Bundesligisten SV Ried und tragen ihre Spiele in der Innviertel Arena mit 7300 Plätzen aus. Unter der Leitung von Cheftrainer Marcel Thallinger spielt die Mannschaft seit der Saison 2019/20 in der Regionalliga Mitte. Auch wenn die aktuelle Saison 2024/25 mit einem Platz im Mittelfeld der Tabelle (derzeit 9. Platz) nicht ganz nach den Vorstellungen verlaufen ist, zeigt der Sieg gegen Wallern, dass die jungen Talente auf dem richtigen Weg sind.
Nächste Herausforderungen
Das nächste Spiel für die Jungen Wikinger Ried steht bereits vor der Tür: Ein Auswärtsspiel in Weiz. Die Mannschaft wird alles daransetzen, die positiven Eindrücke aus dem Heimspiel mitzunehmen und die nächsten Punkte zu sammeln. Die Entwicklung der Spieler, die in dieser Saison viele Chancen erhalten haben, könnte sich als entscheidend für den weiteren Verlauf der Liga erweisen. Man darf gespannt sein, wie sich die Jungs in den kommenden Wochen präsentieren werden.
Die Jungen Wikinger Ried haben eine bewegte Geschichte hinter sich, von ihren Anfängen als SV Riedau/Ried II bis hin zur Etablierung als Junge Wikinger Ried. Die zahlreichen Wechsel und Herausforderungen in der Vergangenheit haben die Mannschaft geformt und sie sind stets bemüht, sich in der Regionalliga zu behaupten. Mit der Unterstützung ihrer treuen Fans in der Innviertel Arena ist alles möglich – und die nächsten Spiele könnten der Schlüssel zum Erfolg sein.
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