Heute ist der 28.04.2026 und die SV Ried hat einen bemerkenswerten Leistungsträger in ihren Reihen: Nicolas Bajlicz. Der 21-Jährige kam Ende August ohne Bundesliga-Einsatz von Rapid Wien nach Ried und hat sich schnell zu einem Stammspieler entwickelt. Mit seiner Ballsicherheit und seinen Fähigkeiten im Spielaufbau hat er nicht nur die Fans, sondern auch Trainer Maximilian Senft überzeugt, der ihn für seine Dribblingfähigkeiten und Ruhe unter Druck lobte.

Bajlicz‘ Wechsel von Rapid war nicht ganz unkompliziert. Er wollte ausschließlich im Profikader spielen, während Rapid ihn auch bei Rapid II einsetzen wollte. Diese Unstimmigkeiten führten dazu, dass er den Verein verließ. Rapid Wien-Trainer Hoff Thorup scheint jedoch ein Fan von Bajlicz zu sein, denn es gibt eine Rückkaufklausel, die im Sommer aktiv werden könnte. Sport-Chef Markus Katzer bezeichnete den talentierten Spieler als „sehr interessant“, was die Spekulationen über seine Rückkehr anheizt.

Zukunft von Bajlicz ungewiss

Die Zukunft von Bajlicz ist allerdings ungewiss. Wolfgang Fiala von Ried betont, dass Bajlicz sich gut entwickelt hat und eine Entscheidung über seine Zukunft selbst treffen muss. Es gibt Zweifel, ob der Spieler an einem Wechsel zu Rapid interessiert ist, zumal er auch Angebote aus der zweiten deutschen Bundesliga erhalten hat. Ried möchte Bajlicz in der kommenden Saison halten, muss dafür aber die Klasse halten. Aktuell steht die Mannschaft gut da, benötigt jedoch noch einen Punkt aus den letzten drei Spielen für den Klassenerhalt.

Ein weiterer wichtiger Spieler für die Planung der SV Ried ist Kingstone Mutandwa, der in dieser Saison bereits 13 Tore erzielt hat. Ried hat eine Kaufoption für ihn in Höhe von 750.000 Euro, doch auch hier gibt es eine Rückkaufklausel von Cagliari. Die Situation ist also angespannt und die Vereinsführung muss strategisch entscheiden, wie sie ihre Talente halten und entwickeln kann.

Rapid Wien setzt auf eigene Talente

Die Bundesliga-Saison neigt sich dem Ende zu und die Kaderplanung für die kommende Saison läuft. Rapid Wien plant, wieder mehr auf selbst ausgebildete Spieler zu setzen. Neben Bajlicz stehen auch Lorenz Szladits und Moulaye Haidara von Rapid II im Fokus, die ebenfalls in den Profikader hochgezogen werden sollen. Dominic Vincze (Hartberg) und Moritz Oswald (Altach) kehren von ihren Leihen nach Hütteldorf zurück, was die Möglichkeiten für die Trainer noch erweitern könnte.

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Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, nicht nur für die SV Ried, die um den Klassenerhalt kämpft, sondern auch für Nicolas Bajlicz, der möglicherweise vor einer wichtigen Entscheidung in seiner Karriere steht. Ob er seinem aktuellen Verein treu bleibt oder den Schritt zurück zu Rapid wagt, bleibt abzuwarten.

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