Heute ist der 23.05.2026 und die Stimmung in Ried ist angespannt, aber auch voller Vorfreude. Der SV Oberbank Ried hat das Hinspiel gegen SK Rapid Wien mit 2:1 gewonnen und alles deutet auf ein spannendes Rückspiel um das finale Europacup-Ticket hin. Dieses findet am Pfingstmontag in Wien statt, und die Fans hoffen auf eine erneute starke Leistung ihrer Mannschaft. Cheftrainer Maximilian Senft, der sich nach dieser Saison von Ried verabschieden wird, hat in den letzten Monaten viel für den Verein erreicht. Er hat die Mannschaft in herausfordernden Zeiten übernommen und sie zum Wiederaufstieg geführt – eine echte Heldentat! Quelle.

Nikki Havenaar, der Torschütze des letzten Spiels, beschreibt den Sieg als hart erkämpft. „Das nächste Spiel wird eine Herausforderung“, sagt er. Er hebt besonders die Bedeutung des Standardtrainings hervor, das sich in den letzten Spielen ausgezahlt hat. Abwehrspieler Michael Sollbauer spricht nach dem Heimsieg von einem „kleinen Fußballfest“ und zeigt sich überrascht über den bevorstehenden Abgang von Senft. Trotz der emotionalen Nachrichten hat die Mannschaft ihren Fokus auf die bevorstehenden Spiele gelegt. Das Team will sich gebührend von ihrem Trainer verabschieden – und das am besten mit einem internationalen Startplatz.

Ein Abschied mit Wehmut

Senft wird nach der Saison zum Karlsruher SC wechseln. Diese Entscheidung fiel ihm nicht leicht, und er hebt die vier besonderen Jahre in Ried hervor. „Ich möchte mich mit dem Erreichen eines internationalen Startplatzes verabschieden“, erklärt er. SVR-Präsident Thomas Gahleitner hat bereits bestätigt, dass der Klub Senfts Entscheidung unterstützt und sich als Sprungbrett für Trainer und Spieler sieht. „Wir haben während der Saison bereits Vorbereitungen für seinen Abgang getroffen“, berichtet Sport-Geschäftsführer Wolfgang Fiala. Ried wird zudem eine übliche Ablösezahlung für Senft erhalten, was ein kleiner Trost in dieser emotionalen Zeit ist. Quelle.

Inmitten all dieser Veränderungen bleibt der Fokus auf dem Europacup. Österreichs Fußball hat in den letzten Jahren an Stabilität gewonnen, und die Bundesliga wird in der Saison 2026/27 mit fünf Vertretern in den Europacupbewerben antreten können. Das Ausscheiden von Klubs aus anderen Ländern hat zur Stabilität in der UEFA-Fünfjahreswertung beigetragen. Rapid Wien hat es sogar bis ins Viertelfinale der Conference League geschafft. Das zeigt, dass es in Österreich aufwärts geht, und das macht die bevorstehenden Spiele noch spannender. Quelle.