Heute ist der 24. Mai 2026 und die Fußballwelt schaut nach Wien, wo der SK Rapid auf den SV Oberbank Ried trifft. Diese Begegnung ist mehr als nur ein Spiel; es geht um die Qualifikation für die zweite Runde der UEFA-Conference League. Ein Sieg für Rapid wäre eine Notwendigkeit, um das drohende Verpassen des Europacups nach sieben Jahren zu verhindern. Der Druck auf die Mannschaft wächst, insbesondere nach vier Niederlagen in Folge, in denen sie nur drei Tore erzielt haben. Das letzte Aufeinandertreffen zwischen diesen beiden Teams endete in einem 0:2 für Rapid, und Ried reist mit viel Selbstvertrauen nach Wien, nachdem sie das Hinspiel mit 2:1 gewonnen haben (Quelle).

Ein Blick auf die letzten Begegnungen zeigt, dass Ried in den letzten drei Spielen gegen Rapid die Oberhand hatte. Das letzte Duell in der Bundesliga endete mit einem 2:1 für Ried – ein historischer Auswärtssieg, der am 6. Dezember 2025 erzielt wurde. Auch im UNIQA ÖFB-Cup-Viertelfinale konnten die Rieder mit 3:0 triumphieren. Damit ist es kein Wunder, dass die Stimmung im Rieder Lager optimistisch ist. Maximilian Senft, der Trainer von Ried, fordert eine außergewöhnliche Leistung, um die Serie fortzusetzen und sich einen Platz in Europa zu sichern.

Der Druck auf Rapid

Die Situation bei Rapid ist angespannt. Kapitän Matthias Seidl weist darauf hin, dass die Negativserie keine Ausrede sein darf. Trainer Johannes Hoff Thorup hat ebenfalls seine Bedenken geäußert, vor allem über die vielen Standardsituationen, die zu Gegentoren führten. Fraglich sind die Einsätze von Nenad Cvetkovic, Bendeguz Bolla und Lukas Grgic, wobei für Cvetkovic und Bolla Hoffnung auf ein Comeback besteht. Die Mannschaft steht unter Druck, und die Fans hoffen auf eine Wende, wie sie sie im Vorjahr nach einem 1:3 gegen LASK im Rückspiel erlebt haben, als sie sich das Ticket zur Conference League-Qualifikation sicherten.

Ried hingegen hat eine lange und beeindruckende Europacup-Historie, die bis zur Saison 2012/13 zurückreicht. Damals schafften sie es bis zur dritten Runde der UEFA Europa League Qualifikation. Ein weiterer Grund für Ried, alles zu geben, ist die wirtschaftliche Bedeutung, die ein weiteres europäisches Abenteuer mit sich bringen könnte. Rudi Zauner, der ehemalige Teammanager, hat immer wieder betont, wie wichtig der Europacup für die Spieler und die besonderen Erlebnisse ist.

Ein Blick auf die Zuschauer

Tickets für das Heimspiel am 22. Mai sind bereits erhältlich und die Preise sind attraktiv, mit Sitzplätzen ab 25 Euro und Stehplätzen ab 19 Euro. Dauerkartenbesitzer haben bis zum 22. Mai um 12:00 Uhr ein Vorkaufsrecht, was die Vorfreude auf das Spiel erhöht. Für das Auswärtsspiel am 25. Mai kosten die Eintrittskarten 18 Euro, während VIP-Tickets für das Playoff 120 Euro kosten und für Kinder 60 Euro. Die Vorfreude auf das Match ist spürbar und die Fans sind bereit, ihre Teams anzufeuern.

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Das Duell zwischen Ried und Rapid verspricht also nicht nur Spannung auf dem Rasen, sondern auch eine Menge Emotionen unter den Zuschauern. Es bleibt abzuwarten, welches Team die Nerven behält und sich letztendlich für die europäische Bühne qualifizieren kann. Eines ist sicher: Die Geschichte dieser beiden Clubs ist reich und voller Überraschungen. Wer weiß, vielleicht erleben wir ein weiteres Kapitel in dieser spannenden Rivalität.