Im Juni war es endlich wieder so weit: Die „Special Olympics“ fanden in Wien statt, ein Event, das nicht nur den Sport, sondern auch die Gemeinschaft und die Freude am Miteinander zelebriert. Jonas Seyfried, ein talentierter Voltigierer vom VRC Region Ried, war mit seinem Newcomerpferd Trovato dabei. Und das, obwohl die Temperaturen in der Hauptstadt hoch waren – wirklich sehr hoch! Aber Jonas und Trovato ließen sich nicht unterkriegen und zeigten beeindruckende Leistungen.

Die Veranstaltung erstreckte sich vom 25. bis 29. Juni und die Stimmung war, wie immer, einfach großartig. Die Zuschauer waren begeistert von der Energie und der Leidenschaft, die die Sportler mitbrachten. Jonas Seyfried konnte sich gleich doppelt freuen: Er gewann sowohl im Einzelvoltigieren als auch im 2-Phasen-Bewerb zwei Goldmedaillen! Das Team vom VRC Region Ried, unter der Leitung von Longenführerin und Trainerin Maria Schachinger, war sichtlich stolz auf die gemeinsam erbrachten Leistungen.

Ein Team voller Talente

Besonders erwähnenswert ist die Darbietung von Jonas und seiner Unified-Partnerin Klara Fruhstorfer. Gemeinsam präsentierten sie eine einzigartige Performance, die das Publikum in den Bann zog. Ihre Kreativität und der harmonische Zusammenspiel führten auch zu einer Goldmedaille für das Duo, was natürlich für Jubel sorgte. Auch Martina Hörandner, die für den Verein Pondera an den Start ging, konnte sich über eine Goldmedaille freuen. Sie voltigiert ebenfalls seit vielen Jahren bei Maria Schachinger und zeigte ihre Bestleistung auf Trovato.

Die Atmosphäre war elektrisierend, und die Begeisterung der Zuschauer war spürbar. Man konnte förmlich die Freude und den Stolz der Athleten fühlen. Es ist einfach ein ganz besonderes Gefühl, Teil eines solchen Events zu sein, wo jeder für den anderen anfeuert und die Erfolge gemeinsam gefeiert werden.

Ein Blick über die Grenzen

Doch nicht nur in Österreich wird Voltigieren gelebt. Ein integratives Voltigierteam aus Wackernheim nahm kürzlich an den fünften Landesspielen der Special Olympics Nordrhein-Westfalen teil. Über 1.500 Sportler mit geistiger Behinderung waren in 18 Sportarten vertreten. Das Team integrierte sogar Sören Garich vom Sportclub Lebenshilfe Berlin e.V., was zu einer besonderen Freundschaft über die sportlichen Leistungen hinaus führte. In Wackernheim konnten sie vier Goldmedaillen gewinnen, darunter für Filip Mohr, Linda Müller, Marcel von Zwehl und Josephine Spieß im Doppel.

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Alle Teilnehmer waren überwältigt von der Eröffnungsfeier, die mit über 200 Vereinen und einem bunten Programm aufwartete. Die Rheinhessen sind mehr als glücklich über ihre Erfahrungen und planen bereits die Teilnahme an den nächsten Landesspielen in Hanau. Alexandra Beier äußerte den Wunsch nach einem wachsenden Teilnehmerfeld und mehr integrativen Voltigiergruppen – ein Ziel, das sicherlich viele Unterstützer finden wird.

Insgesamt zeigt sich, dass Voltigieren nicht nur eine Sportart ist, sondern auch eine wunderbare Möglichkeit, Freundschaften zu schließen und Gemeinschaft zu erleben. Ob in Wien oder Wackernheim – der Geist der Special Olympics lebt in jedem einzelnen von uns weiter.

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