Die Fußballfans in Ried können aufhorchen – die SV Oberbank Ried hat die reguläre Meisterschaft zwar abgeschlossen, doch die Reise ist noch lange nicht zu Ende. In der Qualifikationsgruppe hat sich die Mannschaft durch ein Unentschieden des GAK gegen Altach (2:2) den ersten Platz gesichert. Das bedeutet: Heimrecht im Halbfinale des Europacup-Playoffs! Am Dienstag, den 19. Mai, um 18:30 Uhr wird das Team im eigenen Stadion auflaufen. Der Gegner? Das kann jede Mannschaft aus der unteren Gruppe sein, mit einer Ausnahme: Blau-Weiß Linz.

Der Ausgang des letzten Spiels gegen Altach am Samstag, dem 16. Mai, hat zwar keinen Einfluss mehr auf die Tabelle, könnte jedoch entscheidend für den Gegner im Play-off sein. Die SV Ried hatte zuletzt gegen den WAC eine knappe 0:1-Niederlage hinnehmen müssen, durch die der WAC sich auf den zweiten Platz verbesserte und somit ebenfalls Chancen auf die Europacup-Qualifikation hat. Trainer Thomas Silberberger vom WAC äußerte sich kritisch über den Abstiegskampf und die Punkteteilung, während Max Senft, der Trainer der SV Ried, den ersten Platz in der Qualifikationsgruppe als „sensationellen Zwischenerfolg“ feierte.

Der Weg ins Europacup-Playoff

Für die SV Ried geht es im Europacup-Playoff weiter, und der Sieger des Halbfinales trifft in einem Hin- und Rückspiel auf den Fünften der Meistergruppe. Die Termine sind bereits festgelegt: Das Finalhinspiel findet am 22. Mai statt, das Rückspiel am 25. Mai, wobei der Fünfte der Meistergruppe Heimrecht hat. Die Spannung steigt, denn die Möglichkeit, sich für den Europacup zu qualifizieren, ist greifbar.

Die letzten Spiele waren für die Rieder nicht einfach. Im Match gegen den WAC wurden nur wenige Torchancen herausgespielt, und die Mannschaft war stark auf ihren Torhüter Andreas Leitner angewiesen. Senft kritisierte zudem die Schiedsrichterentscheidungen, insbesondere eine nicht gegebene rote Karte für WAC-Torwart Nicolas Polster. Diese Entscheidungen können im Abstiegskampf den entscheidenden Unterschied machen.

Ein Blick auf den WAC

Der WAC hat sich durch den Sieg gegen die SV Ried den Klassenerhalt in der Liga gesichert. Dies war bereits der dritte Sieg in Folge! Trainer Thomas Silberberger übernahm am 7. April und hat seither die Mannschaft zu drei Siegen und zwei Remis in sechs Spielen geführt. Ein bemerkenswerter Turnaround, der dem Team neue Hoffnung gibt.

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In der ersten Halbzeit des Spiels gegen Ried war die Mannschaft nicht besonders zwingend, aber in der zweiten Halbzeit vergab der WAC zwei große Chancen auf das zweite Tor. Ante Bajic scheiterte in der 69. Minute an Polster, was das Spiel für Ried nochmals spannend machte. Doch letztendlich blieb der WAC unangefochten.

Österreichs Platz im Europacup

Hinter den Kulissen wird auch auf nationaler Ebene viel bewegt. Österreich bleibt in der UEFA-Fünfjahreswertung unter den Top 15 und wird in der Saison 2026/27 fünf Vertreter in den Europacupbewerben stellen. Das Ausscheiden von Klubs aus konkurrierenden Ländern hat zur Stabilität Österreichs in dieser Wertung beigetragen. Der Erfolg von Rapid Wien, die das Viertelfinale der Conference League erreicht haben, ist da nur der letzte Baustein in einem vielversprechenden Gesamtbild.

Die kommenden Wochen werden spannend – nicht nur für die SV Oberbank Ried, sondern für den gesamten österreichischen Fußball. Ob die Rieder den Sprung in den Europacup schaffen, wird sich zeigen. Die Vorfreude auf das Heimspiel gegen den noch unbekannten Gegner im Europacup-Playoff ist groß. Und wer weiß, vielleicht gelingt es ihnen, die Fans mit ihrem Spiel zu begeistern und die nächsten Schritte in der europäischen Fußballlandschaft zu gehen.

Für weitere Informationen kann die Quelle hier eingesehen werden.