In einem spannenden Duell der Bundesliga-Saison 2025/26 konnte die WSG Tirol am vergangenen Samstag einen wichtigen Heimsieg gegen den SV Oberbank Ried erringen. Mit einem knappen 1:0 trotzte die Mannschaft den Herausforderungen des Unteren Play-offs und feierte damit ihren zweiten Sieg in dieser Saison. Der Sieg hat die WSG Tirol auf dem Weg zur Rettung im Abstiegskampf einen kleinen Schub gegeben, da sie nun vier Punkte vor dem Schlusslicht WAC liegt.
Torhüter Adam Stejskal zeigte einmal mehr eine starke Leistung und blieb zum zweiten Mal in Folge ohne Gegentor. Kapitän Valentino Müller betonte nach dem Spiel, dass das Team ein „anderes Gesicht“ zeigen will, insbesondere nach der schmerzhaften 1:5-Niederlage am 21. März. Cheftrainer Philipp Semlic bezeichnete den Sieg als wichtigen Schritt, warnte jedoch, dass die Situation noch lange nicht entschieden ist. Er hob die Dringlichkeit hervor, in der Qualigruppe Punkte zu sammeln, um die nötige Sicherheit zu gewinnen.
Nächster Gegner und Herausforderungen
Das nächste Spiel für die WSG Tirol steht am kommenden Samstag gegen GAK 1902 in Graz an. Müller und Semlic sind sich einig, dass die geschlossene Teamleistung und die drei Punkte gegen Ried von großer Bedeutung waren. Peter Stöger, Sky-Experte, äußerte sich zur Spannung im Abstiegsrennen und bezeichnete diese als „brutal“. Ein weiterer kritischer Punkt für die WSG Tirol war die Tatsache, dass der SV Ried ein Tor aberkannt bekam, das in Österreich als Foul gewertet wurde.
Doch die Herausforderungen sind noch lange nicht beendet. Die WSG Tirol befindet sich weiterhin mitten im Abstiegskampf und hat in den letzten sieben Spielen keinen Sieg errungen, darunter drei Niederlagen in Folge. Die Mannschaft muss dringend an ihrer Form arbeiten, zumal der letzte Sieg am 10. August gegen LASK (3:1) datiert ist. Zudem plagen das Team personelle Sorgen: Quincy Butler ist verletzt, und der Einsatz von Benjamin Böckle ist fraglich.
Blick auf den nächsten Gegner BW Linz
Am Samstag wird die WSG Tirol um 17:00 Uhr im Tivoli Stadion Tirol auf BW Linz treffen. Die Linzer haben eine starke Offensive, angeführt von Shon Weissman, der in dieser Saison bereits 34 Tore in 36 Ligaspielen erzielt hat. Trainer Mitja Mörec zeigt sich zuversichtlich, was die Chancen seines Teams angeht. Für die WSG Tirol wird es entscheidend sein, „billige Gegentore“ zu vermeiden, um nicht weiter in den Abstiegssog zu geraten.
Die mögliche Aufstellung der WSG Tirol könnte Stejskal im Tor und eine Abwehrreihe aus Boras, Lawrence und Gugganig umfassen. Das Mittelfeld wird voraussichtlich von Huetz, Taferner und Müller organisiert, während die Offensive von Wels, Anselm und Sabitzer unterstützt wird. Auf der anderen Seite wird BW Linz mit Baier im Tor und einer starken Angriffsreihe antreten, die ebenfalls personelle Ausfälle verzeichnen muss.
Die Partie wird live auf Sky übertragen und verspricht, ein spannendes Duell zu werden. Die WSG Tirol muss nun alles daran setzen, um die Wende zu schaffen und die Abstiegszone zu verlassen.
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