In Neufelden, einem charmanten Ort in Österreich, hat der Kunst- und Kulturverein nach den ersten beiden POCKET-Konzerten eine wirklich positive Zwischenbilanz gezogen. Die ersten beiden Auftritte waren nicht nur musikalisch, sondern auch atmosphärisch ein Hochgenuss. Beim ersten Konzert erlebte das Publikum die Band THE TUNEZ, die mit ihrer Irish Folk-Musik für eine stimmungsvolle Atmosphäre im Schlosshof sorgte. Man konnte förmlich die Lebensfreude spüren, die durch die Melodien strömte! Der zweite Auftritt von MASTER & COMMANDER, die amerikanisch/britischen Rock- und Folk präsentieren, hat den Sommerabend unvergesslich gemacht. Die Mischung aus Musik und der einzigartigen Kulisse des Schlosses war einfach magisch. Ein großes Dankeschön geht an die Musiker und das Publikum für diese besonderen Konzertabende.

Die nächste Veranstaltung steht schon vor der Tür: Am 24. Juli 2026 wird es ein Konzert mit Klezmer & More geben. Klezmer, das ist die traditionelle Instrumentalmusik der aschkenasisch-jüdischen Kultur, erzählt Geschichten voller Lebensfreude, Melancholie, Sehnsucht und Hoffnung. Die ausdrucksstarken Melodien, virtuosen Improvisationen und mitreißenden Rhythmen versprechen einen mitreißenden Abend. Dabei wird das Trio bestehend aus Günter Wagner, Manfred Seifriedsberger und Kurt Edlmair auf der Bühne stehen. Das Konzert findet im Hof des Schlosses Velden statt und beginnt um 19:00 Uhr. Der Eintritt ist frei, freiwillige Spenden sind willkommen – also keine Ausrede, nicht zu kommen!

Kulturelle Verbindung durch Musik

Musik hat die Kraft, Menschen zu verbinden, und das wird besonders deutlich, wenn man sich die Wurzeln der Klezmer-Musik anschaut. Diese Musikrichtung entstand unter anderem durch Einwanderergemeinschaften, die im 19. Jahrhundert in Manchester lebten, fern von Pogromen und Hungersnöten. Trotz der kulturellen Unterschiede gibt es zahlreiche verbindende Elemente, die durch Musik und Geschichten zum Ausdruck kommen. Ein Theaterstück mit dem Titel „Amid the Mirk Over the Irk“ kombiniert Klezmer- und irische traditionelle Musik. Es thematisiert Freude, Melancholie, Liebe und Traurigkeit – alles verpackt in tanzbare Rhythmen. Die Aufführung bringt die Schnittstellen zwischen diesen beiden Kulturen auf die Bühne und zeigt, wie Kunst Brücken bauen kann.

Ein besonderes Highlight der Klezmer-Musik sind auch die Auftritte von Duos wie „Tangoyim“. Diese Gruppe hat bei einem Konzert in der Pauluskirche über 80 Zuhörer begeistert, indem sie Klezmer-Musik mit Geschichten aus jiddischen Traditionen kombiniert haben. Die Atmosphäre war so schön, dass das Publikum eingeladen wurde, beim Refrain des jiddischen „Halleluja“ von Leonard Cohen mitzusingen. Solche interaktiven Elemente machen die Konzerte lebendig und einladend. Man kann sich vorstellen, wie die Zuschauer, berührt von den Melodien, in eine andere Welt eintauchen.

Das Duo „Tangoyim“ ist nicht das einzige, das die Klezmer-Musik zum Leben erweckt. Ihre Auftritte in verschiedenen Städten und zu unterschiedlichen Anlässen, wie dem Tag der Jüdischen Kultur, bringen die Traditionen der jüdischen Musik näher und machen sie für alle erlebbar. Es ist faszinierend zu sehen, wie die Verbindung zwischen den Kulturen durch die Musik lebendig bleibt – und das nicht nur in Neufelden, sondern auch in weit entfernten Orten.

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