Im malerischen Haslach hat sich der Kulturverein KulturSpontan neu aufgestellt. Kürzlich wurde ein neuer Vorstand gewählt, und die Mitglieder können sich auf die nächsten Jahre freuen. Helmut Eder bleibt für weitere fünf Jahre als Obmann an der Spitze des Vereins. Anna Bräuer, die sich bereits im Leitungsteam engagierte, übernimmt nun die Rolle der Schriftführerin, während Sigi Mittermayr weiterhin als Kassier die Finanzen im Blick hat. Neu dabei ist Ludwig Friess, der als Obmann-Stellvertreter gewählt wurde, und Burgi Freudenschuß, die nun das Amt der Schriftführerin-Stellvertreterin bekleidet. Außerdem wurden Maria Schietz aus Auberg und Regina Eder aus Haslach als Kassaprüferinnen benannt.

KulturSpontan hat sich das Ziel gesetzt, spontane und kleinere Veranstaltungen zu fördern. Damit will der Verein nicht nur das kulturelle Leben in Haslach bereichern, sondern auch die Wirtshauskultur und die Nutzung öffentlicher Orte wie Gassen und Parks beleben. Als erste Veranstaltung steht ein Konzert mit „The Teachers“ beim Webermarkt in Haslach am 25. Juni um 18 Uhr auf dem Programm. Am 3. September wird dann „the maffles“ in der Ölmühle Haslach zu hören sein. Und keine Sorge, das Sommerausklangsfest wird am 19. September um 19.30 Uhr auf dem Kirchenplatz gefeiert – das wird sicher ein Erlebnis! Den traditionellen Jahresausklang „A Neichtl komot“ gibt’s dann am 27. Dezember im Gasthaus zum Alten Turm, und zwar in Kooperation mit dem Kulturverein sunnseitn. Weitere Veranstaltungen werden spontan angekündigt, und man darf gespannt sein, was die Zukunft bringt!

Kreativität und Spontaneität im Fokus

Der Verein hat sich erst vor Kurzem als Reaktion auf die Herausforderungen der Corona-Situation gegründet. Diese Zeit stellte viele Kulturveranstalter vor große Herausforderungen – größere Events in geschlossenen Räumen waren kaum möglich. Ein Trend, der sich bemerkbar macht: Junge Menschen engagieren sich weniger in traditionellen Vereinen und ziehen projektorientierte Ansätze vor. KulturSpontan möchte dem entgegenwirken, indem sie Veranstaltungen anbieten, die nicht an feste Orte gebunden sind, und dabei besonders auch die Natur rund um Haslach einbeziehen.

Die erste Veranstaltung des Vereins war eine musikalisch-literarische Wanderung durch die historischen Gassen von Haslach, die sichtlich gut ankam. Auch die Rückkehr der „wandernden Sunnbeng“ des Künstlers Hermann Eckerstorfer wird angestrebt. Ein weiteres Event ist die „dunkelmess“ am Unterkagererhof, eine literarische Lesung, die von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang geht. Es wird spannend zu sehen sein, was sich in den nächsten Jahren entwickeln wird – die Förderung heimischer Künstler steht auf jeden Fall ganz oben auf der Agenda.

Engagement und Herausforderungen

Das zivilgesellschaftliche Engagement im Kulturbereich, wie es auch KulturSpontan verkörpert, ist entscheidend für die Aufrechterhaltung kultureller Aktivitäten. In Deutschland hat sich in den letzten Jahrzehnten eine vielseitige Kulturszene entwickelt, die stark von solch engagierten Vereinen profitiert. Die Krise durch die COVID-19-Pandemie hat die Branche zwar stark getroffen, aber sie hat auch kreative Lösungen hervorgebracht. Kulturvereine wie KulturSpontan zeigen, wie wichtig es ist, auch in schwierigen Zeiten aktiv zu bleiben und neue Wege zu finden.

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Insgesamt zeigt sich, dass die kulturelle Landschaft in Österreich, ähnlich wie in Deutschland, durch Engagement und Initiative der Bürger lebendig bleibt. Das Bedürfnis nach kulturellem Austausch und Erlebnissen ist ungebrochen, auch wenn sich die Rahmenbedingungen ständig ändern. In Haslach heißt es nun also: Auf zu neuen Ufern mit KulturSpontan! Die nächsten Veranstaltungen stehen bereits in den Startlöchern, und die Vorfreude ist groß.

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