In der malerischen Gemeinde Sarleinsbach fand kürzlich die Landesmeisterschaft im Stockschießen statt, die sich als ein echtes Highlight für die Teilnehmer herausstellte. Mit hoher Teilnehmerzahl von 36 Starterinnen und Startern aus sechs verschiedenen Vereinen war die Atmosphäre lebhaft und voller sportlicher Energie. Der Titelverteidiger, die Arcus Ameisberg Werkstätten, bewies einmal mehr seine Stärke und sicherte sich den ersten Platz. Das Siegerteam setzte sich aus Mandl Theresia, Sigl David, Schürz Franz, Höppe Martin und Höfler Alfred zusammen und feierte damit einen verdienten Triumph. Auch die Konkurrenz war stark, mit dem BSV BBRZ Linz 1 auf dem zweiten Platz und der TSU Wartberg, die den dritten Platz belegte. Für die vollständigen Ergebnisse lohnt sich ein Blick auf die Webseite des Österreichischen Stocksportverbands.

Ein weiteres spannendes Element des Turniers war der Rahmenbewerb im Lattenschießen. Hier konnten die Teilnehmer ihre Fähigkeiten in verschiedenen Kategorien unter Beweis stellen. Stuhlberger Lukas von der TSU Wartberg holte den Sieg bei den Herren, während bei den Damen Leitner Monika vom BSV BBRZ Linz triumphierte. Solche Events zeigen, wie wichtig der Sport für die Gemeinschaft ist und wie er Menschen zusammenbringt.

Ein besonderer Tag für Inklusion und Sport

Besonders interessant war das zeitgleich stattfindende Turnier der Mentalbehindertensportler, das von den Arcus Ameisberg Werkstätten organisiert wurde. Neun Mannschaften traten in der Stocksportarena an, um ihr Können zu zeigen. Das Team der Arcus Ameisberg Werkstätten konnte sich dabei die Bronzemedaille sichern. Die Caritas Werkstätte St. Pius aus Peuerbach sicherte sich den Turniersieg, während der zweite Platz an die Athleten des Behindertensportvereins des Beruflichen Bildungs- und Rehabilitationszentrums Linz ging. Die Unterstützung durch den Stocksportverein Sarleinsbach, der Schiedsrichter stellte und die Auswertung übernahm, war ebenfalls bemerkenswert.

Solche Veranstaltungen sind nicht nur sportliche Wettkämpfe, sondern auch eine Plattform für Inklusion und Teilhabe. Das Forschungsprogramm „Inklusion und Sport“, das 2021 von der BGW in Kooperation mit Special Olympics Deutschland ins Leben gerufen wurde, zielt darauf ab, die aktuellen Strukturen und die Wahrnehmung von Behindertensport zu untersuchen. Die Ergebnisse könnten dazu beitragen, Handlungsbedarfe zu identifizieren und das Bewusstsein für die Belange von Menschen mit Behinderung im Sport zu schärfen. Es geht darum, Barrieren abzubauen und den Sport für alle zugänglich zu machen. Gerade in einem Bereich wie dem Stocksport zeigt sich, wie viel Freude und Gemeinschaftsgefühl durch solch inklusive Veranstaltungen entstehen kann.