Seeüberquerung am Zürichsee: 9000 Teilnehmer und ein 75-jähriger Schwimmer im Fokus
Am 8. Juli wird der Zürichsee zum Schauplatz eines großartigen Events – der Seeüberquerung, die aufgrund der Wetterbedingungen verschoben werden musste. Dieses Jahr haben sich unglaubliche 9000 Teilnehmer angemeldet, um vom Strandbad Mythenquai bis zum Strandbad Tiefenbrunnen zu schwimmen. Unter den Teilnehmern ist auch Kurt Frei, ein bemerkenswerter 75-Jähriger, der zu den ältesten Schwimmern gehört. Vor 15 Jahren hat er mit dem Schwimmen begonnen und trainiert einmal pro Woche – eine beeindruckende Disziplin!
Kurt ist kein Unbekannter bei diesem Event. 2012 nahm er zum ersten Mal an der Seeüberquerung teil und hat seitdem seine Leidenschaft für das Wasser entdeckt. Normalerweise schwimmt er einen Kilometer in etwa 30 Minuten, doch für die Überquerung rechnet er mit einer Zeit von etwa 50 Minuten. Er wirkt völlig gelassen und sagt, dass er keine Angst vor gesundheitlichen Problemen während des Schwimmens hat. „Ich genieße das Wasser!“, schwärmt er und fügt hinzu, dass er auch anderen Sportarten wie Squash, Klettern, Joggen, Biken und Stand-Up-Paddling nachgeht.
Ein gut organisiertes Event
Die Seeüberquerung wird von rund 350 freiwilligen Helfern organisiert – eine wahrlich beeindruckende Zahl. Diese Unterstützung wird von 16 Vereinen aus der Region getragen, die sich zusammengetan haben, um diesen Breitensportanlass zu ermöglichen. Die logistische Organisation ist ebenfalls durchdacht: Jeder Teilnehmer erhält eine farbige Badekappe mit einer Nummer, um die Überwachung durch die Rettungsschwimmer zu erleichtern. Der Event wird in Zusammenarbeit mit der Wasserschutzpolizei durchgeführt, was für zusätzliche Sicherheit sorgt.
Am Veranstaltungstag selbst wird es ein Warm-Up mit Technomusik geben, das die Teilnehmer auf die bevorstehende Herausforderung einstimmt. Nach dem Schwimmen erwartet die Teilnehmer eine kleine Belohnung in Form von Bouillon, Risotto und einem kleinen Geschenk. Eine tolle Art, den Erfolg und den Spaß an diesem Event zu feiern! Übrigens, die Starts erfolgen im 10-Minuten-Takt zwischen 14:30 und 18:00 Uhr – da bleibt keine Zeit zum Ausruhen!
Freiwilliges Engagement im Fokus
Die hohe Zahl an freiwilligen Helfern ist nicht nur für die Seeüberquerung von Bedeutung, sondern spiegelt auch den wachsenden Trend des freiwilligen Engagements in der Schweiz wider. Laut dem Freiwilligenmonitor 2025, der Ende 2025 veröffentlicht wird, wurden rund 5000 Personen zu ihren Erfahrungen und Motiven befragt. Diese Erhebung zeigt, wie wichtig das ehrenamtliche Engagement für den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft ist. Es ist spannend zu sehen, wie Veranstaltungen wie die Seeüberquerung nicht nur sportliche Aktivitäten fördern, sondern auch eine Plattform für Gemeinschaft und Zusammenarbeit schaffen.
Insgesamt ist die Seeüberquerung mehr als nur ein Wettkampf – sie ist ein Fest des Sports, der Gemeinschaft und des freiwilligen Engagements. So wird der Zürichsee am 8. Juli zum Schauplatz von Freude, Zusammenhalt und unvergesslichen Momenten. Und wer weiß, vielleicht wird Kurt Frei auch in den kommenden Jahren weiterhin Teil dieses wunderbaren Events sein und uns mit seiner Begeisterung anstecken!
Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?
Datenschutz und DSGVO-Konformität gehören zu den grundlegenden Anforderungen eines professionellen Nachrichtenangebots. Die VeloCore-Umsetzung unseres Magazins durch Daniel Wom setzt auf datensparsame Verarbeitung, weitgehenden Verzicht auf Drittanbieter und transparente Einwilligungsmechanismen.
