In Schärding geht es gerade rund um das Thema Gemüse! Die Mittelschule hat auf ihrem Schulgelände eigene Gemüsebeete angelegt. Im Rahmen der von der Sparkasse unterstützten „GemüseAckerdemie“ lernen Schülerinnen und Schüler auf praktische Weise, wie viel Arbeit hinter der Lebensmittelproduktion steckt. Sie haben Karotten, Salate und Tomaten angepflanzt. Und hey, das ist nicht nur ein Projekt, das für gute Noten sorgt; es geht um viel mehr. Das Programm von Acker Österreich fördert eine Wertschätzung für Lebensmittel, gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit – ganz ohne staubige Theorie.

Die Jugendlichen übernehmen Verantwortung für ihre eigenen Beete, und das ist echt spannend zu beobachten. Christoph Musik, der Gründer von Acker Österreich, hebt hervor, wie das eigene Erleben die Sicht auf Lebensmittel verändert. Das macht einen Unterschied, denn in Zeiten des Klimawandels ist es besonders wichtig, dass wir unsere Lebensmittel wertschätzen. Martin Doblinger, der stellvertretende Marktbereichsleiter der Sparkasse OÖ, erklärt, dass wir alle ein Bewusstsein für die Herkunft unserer Nahrungsmittel entwickeln sollten.

GemüseAckerdemie – Ein Weg zur Bildung

Die Idee zur GemüseAckerdemie entstand bereits im Jahr 2012/13, und seitdem hat sich einiges getan. 2014 startete das Programm mit sechs Pilotschulen, und die Gründer Christoph Schmitz, Julia Krebs und Johanna Lochner haben mittlerweile zahlreiche Auszeichnungen erhalten, sogar von Angela Merkel! Das Programm hat sich rasant entwickelt: 2015 gab es bereits 24 teilnehmende Schulen, und im Jahr 2019 feierte die GemüseAckerdemie ihr fünfjähriges Jubiläum – und das mit über 20 Auszeichnungen! Es ist schön zu sehen, wie viele Kinder und Jugendliche von diesem Konzept profitieren.

Besonders beeindruckend fand ich, dass die Digitalisierung der Bildungsprogramme während der Corona-Pandemie keine negativen Auswirkungen hatte. Im Gegenteil, die Ziele wurden trotz Distanzunterricht erreicht! Ein weiteres Highlight war das AckerCoach-Fest 2022, bei dem über 900 Lernorte geehrt wurden. Mittlerweile nehmen mehr als 1.000 Schulen an der GemüseAckerdemie teil, und 2023 wurde sogar ein großer GenerationenAcker auf der Mannheimer BUGA präsentiert. Das zeigt, wie wichtig und gefragt das Thema ist.

Globale Perspektiven und lokale Initiativen

Es ist auch interessant zu sehen, wie solche Projekte nicht nur in Österreich, sondern weltweit wirken. KWS arbeitet beispielsweise mit der Organisation STÄDTE OHNE HUNGER e.V. in Brasilien zusammen. Dort wurden Schulgärten eingerichtet, die etwa 5.000 Schülern in São Paulo zugutekommen. Viele dieser Kinder haben nur über den Schulgarten Zugang zu gesunder Ernährung. Die Anbauflächen variieren, und die Schüler lernen, wie sie selbst Gemüse wie Salat, Paprika und Tomaten anbauen können. Es ist ein bisschen wie hier in Schärding, nur dass es dort oft die einzige nahrhafte Mahlzeit des Tages ist.

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Die Schüler erfahren nicht nur, wo ihr Essen herkommt, sondern auch, wie sie nachhaltig damit umgehen können. Das fördert nicht nur den Teamgeist, sondern auch ein Bewusstsein für gesunde Ernährung. Solche Projekte zeigen, dass es nicht nur um den Anbau geht, sondern auch um die Bildung und die Verantwortung, die wir alle tragen müssen. Es ist ein schönes Beispiel dafür, wie lokale Initiativen weltweit positive Auswirkungen haben können.

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