INN Fluss – Kunst und Kultur im Zeichen des Inns in Schärding
In der charmanten Stadt Schärding wird es im kommenden Monat Juli eine ganz besondere Ausstellung geben, die den Inn als verbindendes Element zwischen Ländern und Künstlern in den Fokus rückt. Die Schau, die unter dem Titel „INN Fluss“ läuft, eröffnet am 11. Juli 2026 um 15:00 Uhr in der Rathaus-Galerie in Neuhaus a. Inn. Hier präsentieren 15 Künstlerinnen und Künstler von „drent & herent“ ihre Werke und zeigen, wie der Untere Inn und die Grenzregion als Inspirationsquelle für ihre Kunst dienten. Besonders bemerkenswert ist, dass alle Künstler aus Städten stammen, die am Unterlauf des Flusses liegen.
Die Eröffnung verspricht ein spannendes Ereignis zu werden. Bürgermeister Stephan Dorn wird über die Bedeutung der Kunst für Dialog und Offenheit sprechen. Und mit rund 50 Gästen, darunter auch Schärdings Bürgermeister Günter Streicher, wird der Austausch sicherlich lebhaft sein. Die Ausstellung läuft bis zum 31. Juli, und die Öffnungszeiten sind Mittwoch von 17:00 bis 19:00 Uhr sowie Sonntag von 14:30 bis 17:00 Uhr.
Künstler und ihre Werke
Die Vielfalt der gezeigten Künstler ist beeindruckend. Susanne Beurer, die mit ihren Tierplastiken menschliche Wahrnehmung und Empathie thematisiert, ist nur eine der vielen Talente. Dr. med. Michael Zitzelsberger, der nach seiner Karriere als Chirurg sich der Skulptur widmet, behandelt in seinen Arbeiten aktuelle Themen wie den Klimawandel und das weibliche Geschlecht. Dominik Dengl, der seit über 40 Jahren als selbstständiger Künstler tätig ist, bringt seine Werke aus Bronze, Holz und Stein in den öffentlichen Raum – sie zeigen Mensch, Tier und Natur in ihrer ganzen Pracht.
Erni Brendtner, eine freischaffende Künstlerin aus Burghausen, entwickelt eine eigene Bildsprache, die zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit schwankt. Elisabeth Hartwig, Ärztin aus Passau, zeigt Ölbilder, die von Landschaften und Blumenmotiven geprägt sind – eine wahre Augenweide! Stephan Unterberger experimentiert seit 2017 mit Beton und anderen Materialien in seinen Kunstwerken, während Anton Weinast aus Wernstein, der seit 2018 im Selbststudium malt, sich mit Acryl, Aquarell und Ölfarben auf Stillleben und Landschaften fokussiert.
Ein kulturelles Netzwerk
Die Ausstellung ist Teil einer größeren Initiative, die von Dr. Ludger Drost, dem Kulturbeauftragten des Landkreises Rottal-Inn, ins Leben gerufen wurde. Es handelt sich um eine Serie von 20 Ausstellungen, die bis Oktober 2026 stattfinden werden und das Thema „VerbINNdungen“ aufgreifen. Ziel dieser Reihe ist es, die gemeinsame Geschichte lebendig zu machen und die Verbindungen zwischen Menschen zu fördern. Ein besonders eindrucksvolles Element der Ausstellung ist die Installation vor dem Rathaus von Dr. Josef Sommer mit der Aufschrift „Alles ist im Fluss“ – ein passendes Motto für die dynamische Verbindung, die der Inn zwischen den Kulturen darstellt.
Zusätzlich wird in der ehemaligen Klosterkirche der Maria-Ward-Realschule eine Ausstellung historischer Hochwasser-Fotos gezeigt, die von Montag bis Freitag geöffnet ist. Diese Bilder erzählen Geschichten aus der Vergangenheit und schaffen einen Kontext zur gegenwärtigen Kunst.
Die Ausstellung „INN Fluss“ wird nicht nur Kunstliebhaber anziehen, sondern auch all jene, die an der Geschichte und Kultur der Region interessiert sind. Hier treffen sich kreative Köpfe, um sich auszutauschen und ein Stück weit die Bedeutung des Inns zu feiern, der in der Vergangenheit als „Autobahn“ des Mittelalters galt. Wer also Zeit und Lust hat, sollte sich diesen Termin im Kalender rot anstreichen!
Für weitere Informationen zu dieser spannenden Veranstaltung kann die ausführliche Quelle [hier](nachgelesen werden).
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