In Schärding, wo die Donau sanft plätschert und die Altstadt mit ihrem Charme nicht nur Touristen, sondern auch Innovatoren anzieht, fand ein spannendes Vernetzungstreffen statt. Die Rotary Clubs aus Schärding, Ried und Passau hatten ihre Mitglieder eingeladen, um über ein Thema zu diskutieren, das in aller Munde ist: Künstliche Intelligenz (KI). Unter dem Titel „KI trifft InnRaum³ – Innovation über Grenzen hinweg“ wurde ein Blick auf die Veränderungen geworfen, die diese Technologie in der Wirtschaft und Arbeitswelt mit sich bringt. Die Veranstaltung fand im Raiffeisen Techno-Z Schärding statt, einem Ort, der selbst als Katalysator für kreative Ideen fungiert.
In der lebhaften Diskussion wurden die Chancen und Herausforderungen moderner Technologien angesprochen. Julian Zeilinger von misaX hielt einen beeindruckenden Vortrag über die Automatisierung von Workflows durch KI-Agenten und präsentierte Beispiele für den erfolgreichen Einsatz von KI in Unternehmen. Die Teilnehmer waren begeistert, als er die konkreten Vorteile skizzierte, die KI als Wettbewerbsfaktor für viele Branchen mit sich bringt. Es wurde deutlich, dass die Vernetzung und grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den Regionen Passau, Ried und Schärding immer wichtiger wird, um die Innovationskraft der gesamten Region zu stärken.
Neue Formen der Zusammenarbeit
Das Podiumsgespräch, moderiert von Matthias Tindorf, Netzwerkmanager des InnRaum³, brachte interessante Perspektiven zusammen. Neben Zeilinger saßen Karin Wallerstorfer-Rögl von der Raiffeisenbank Region Schärding, Christoph Schöndorfer vom Techno-Z Ried und Harald Kosch von der Universität Passau auf dem Podium. Gemeinsam diskutierten sie, wie Innovationen durch Kooperationen entstehen können. Die Raiffeisenbank Region Schärding sieht sich als aktiven Partner für Zukunftsthemen und regionale Entwicklungen und möchte Impulse setzen, um die Zukunftsfähigkeit der Region zu sichern.
Der Austausch über die Bedeutung von Vernetzung, Wissenstransfer und Innovation war spürbar. Es wurde klar, dass die Region nicht nur in der Gegenwart denkt, sondern aktiv an der Gestaltung der Zukunft arbeitet. Die Veranstaltung war ein Schritt in die richtige Richtung, um neue Schnittstellen zwischen Wirtschaft, Bildung, Forschung und Community zu schaffen und die Stärkung des Wirtschaftsstandortes voranzutreiben.
KI und die Arbeitswelt
Das Thema Künstliche Intelligenz ist jedoch nicht nur lokal relevant. Ein Beispiel für den breiteren Kontext ist das Kompetenzzentrum für Arbeit und Künstliche Intelligenz im Rhein-Main-Gebiet. Hier wird anwendungsorientierte Forschung zum Einsatz von KI in der Arbeitswelt betrieben. Ziel ist es, die Potenziale von KI zu untersuchen und deren Integration in die unternehmerische Praxis zu fördern. Das Verbundprojekt, gefördert vom BMFTR für fünf Jahre, umfasst zahlreiche Partner aus Forschung und Industrie und zeigt, wie wichtig der Austausch zwischen diesen Sektoren ist.
Die Entwicklungen rund um KI sind spannend und vielversprechend. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Zusammenarbeit in der Region Schärding und darüber hinaus weiterentwickeln wird. Eins ist jedoch sicher: Der Dialog über Künstliche Intelligenz wird weiterhin ein zentraler Bestandteil der wirtschaftlichen und sozialen Landschaft sein.
Für weitere Informationen zur Veranstaltung und den Themen rund um KI und Innovation besuchen Sie bitte die Raiffeisen Zeitung.