Max Hasibeder beendet nach 85 Jahren seine Tischtenniskarriere
Heute ist der 25.06.2026, und in Schärding geht ein Kapitel zu Ende. Max Hasibeder, ein Tischtennisikone der Region, hat nach unglaublichen 85 Jahren seine Karriere beendet. Bis März 2026 war er noch aktiv beim Tischtennisverein Schardenberg/Schärding. Wer hätte gedacht, dass dieser unermüdliche Sportler, der mit Tischtennis 1954 in seiner Heimatstadt begann, nun seine Schläger an den Nagel hängt?
Seine Reise begann vor mehr als 70 Jahren, als er 1954 das erste Mal den Tisch betrat. Ein Jahr später, 1956, krönte er seinen Einstieg mit dem Gewinn der OÖ. Kolpingmeisterschaften in Linz. Das war erst der Anfang. 1962 wechselte er zum Regionalligisten DSG Linz und später ging es für ihn nach Wels, wo er zwei Jahre lang spielte. Doch das Herz des Sportlers schlug für die DSG Union Freinberg-Haibach, wo er 30 Jahre lang als Landesklassespieler glänzte.
Ein Leben für den Tischtennissport
Im Jahr 2007 fand Max eine neue Heimat bei der Spielgemeinschaft Union Schardenberg-ATSV Schärding. In seiner beeindruckenden Karriere absolvierte er rund 3.000 Spiele und gewann etwa zwei Drittel davon. Seine größten Erfolge? Das Sportehrenzeichen in „Gold mit Brillant“ im Jahr 2002, zweimalige Senioren-Landesmeisterschaft in seiner Altersklasse und fünfmaliger Vereinsmeister. Ein wahres Vorbild für die jüngere Generation!
Max war nicht nur ein Meister des Tischtennis, sondern er wusste auch, wie wichtig Fitness abseits des Tisches ist. Laufen und Radfahren hielten ihn in Form. Dabei betonte er immer, dass Reaktion, Kondition und Konzentration entscheidend für den Erfolg sind. „Das Spiel hat sich über die Jahre verändert,“ sagt er, „insbesondere durch die schnellere Spielweise.“ Das ist ein guter Hinweis für die Nachwuchsspieler, die er ermuntert, regelmäßig zu trainieren – am besten zwei bis dreimal pro Woche. Seine positive Einstellung und sein Engagement sind ansteckend!
Ein letzter Auftritt
Sein letztes Meisterschaftsspiel war ein echtes Highlight. In der Bezirksklasse trat er gegen Gallspach an und gewann alle drei Einzelpartien sowie das Doppel. Ein würdiger Abschied für einen, der so viel für den Tischtennissport gegeben hat. Auch wenn er nun nicht mehr selbst spielt, bleibt er dem Vereinsleben verbunden. Oft wird er am Tisch stehen, zuschauen und innerlich mitspielen. Ein wahrhaftiger Tischtennisfan durch und durch!
Zurück zu den Wettbewerben für Seniorinnen und Senioren: In den Altersklassen von 40 bis 85 gibt es spannende Wettbewerbe in Einzel, Doppel und Mixed. Die Teilnehmer werden in Gruppen eingeteilt und spielen „jeder gegen jeden“. Wer die meisten Spiele gewinnt, kommt weiter. Aber auch bei Punktgleichheit gibt es klare Kriterien, die darüber entscheiden, wer letztendlich in die Endrunde einzieht. Das zeigt, wie ernsthaft und strukturiert der Tischtennissport auch im Seniorenbereich betrieben wird.
Das Engagement von Max Hasibeder ist ein Beispiel, wie viel Freude und Leidenschaft Sport ins Leben bringen kann. Wir werden ihn vermissen, seinen Enthusiasmus und seine Geschichten! Ein echtes Vorbild für alle, die auch im Alter aktiv bleiben wollen. Schärding hat einen großen Sportler verloren, aber seine Legacy wird weiterleben, nicht nur in den Erinnerungen, sondern auch im Herzen derjenigen, die mit ihm den Tischtennissport geteilt haben.
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