Heute, am 7. Mai 2026, versammeln sich Menschen in Schärding, um den „Tag der Inklusion“ zu feiern. Organisiert von der Lebenshilfe OÖ, dem FAB Eule Schärding und Caritas invita, ist das Event darauf ausgerichtet, das Bewusstsein für Inklusion zu schärfen und Menschen zusammenzubringen. Hier steht das respektvolle, gemeinsame Miteinander im Vordergrund. Ein echter Lichtblick in unserem oft so hektischen Alltag!
Besonders spannend ist die Präsentation des Projekts „Müllbar“, das durch die Kooperation von Lebenshilfe Oberösterreich, der Werkstatt Münzkirchen und der Berufsschule Schärding ins Leben gerufen wurde. Die Müllbar hat bei den Besuchern große Aufmerksamkeit und Begeisterung hervorgerufen. Sie verbindet Nachhaltigkeit mit sozialem Engagement und Inklusion auf eine Weise, die einfach zum Nachdenken anregt. Am Infostand der Müllbar entstanden viele positive Gespräche – was für ein gelungenes Konzept!
Ein Blick auf die Zukunft
Die offizielle Vorstellung der Müllbar findet am 29. Juni 2026 im Rahmen der Charity-Veranstaltung „Unsere Natur – unsere Zukunft“ statt. Organisiert von Clean4tler OÖ, unterstützt vom Rotary Club Schärding, wird das Event im Kubinsaal Schärding ab 15:00 Uhr stattfinden. Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm wird sich um die Themen Nachhaltigkeit, Inklusion und Gemeinschaft drehen. Ein wahrlich spannendes Event, das man nicht verpassen sollte!
Die Lebenshilfe ist eine der größten sozialen Organisationen in Oberösterreich und betreibt über 100 Standorte. Nachhaltigkeit wird hier großgeschrieben – eine Grundhaltung, die sich durch diverse Projekte zieht. Hierzu zählen Initiativen in den Bereichen Energie, Infrastruktur und Fuhrpark. Auch im Bereich E-Learning wird mit innovativen Ansätzen gearbeitet. Die Werkstätten produzieren sogar Artikel aus Recycling-Materialien.
Begegnungsorte schaffen
In den fünf Hofläden der Lebenshilfe finden Menschen mit und ohne Beeinträchtigung einen Ort der Begegnung. Diese Hofläden schaffen nicht nur sinnvolle Arbeitsplätze, sondern bieten auch eine Plattform für den Verkauf regionaler Produkte. Dabei wird auf kurze Transportwege geachtet – ein echter Schritt in Richtung Umweltbewusstsein. Viele dieser Läden besitzen auch eine kleine Café-Ecke, die als sozialer Treffpunkt fungiert. Hier kann man nicht nur leckere Produkte genießen, sondern auch schöne Gespräche führen!
Die Prinzipien der Behindertenrechtsbewegung, wie der Leitsatz „Nichts über uns ohne uns“, sind für die inklusive Projektarbeit von immenser Bedeutung. Es ist wichtig, dass Menschen mit Behinderung von Anfang an in die Planung und Umsetzung von Projekten einbezogen werden. Kooperationen und Netzwerke sind entscheidend, um inklusive Projekte erfolgreich zu gestalten. Und genau hier kommt die Lebenshilfe ins Spiel – als erfahrener Partner, der die Mitgestaltung fördert.
Das Modellprojekt Kommune Inklusiv der Aktion Mensch bietet wertvolle Einblicke in kooperative Projektplanung. Gemeinsam mit Lebenswelt-Expert:innen wird daran gearbeitet, Formate und Methoden für eine partizipative Zusammenarbeit zu entwickeln. Es sind solche Ansätze, die letztendlich für ein inklusives Gelingen sorgen! Die Erfahrungen, die hier gesammelt werden, sind von unschätzbarem Wert.