In Schärding hat das Team der TNMS St. Marienkirchen beim Erste-Hilfe-Landesbewerb des Oberösterreichischen Jugendrotkreuzes in Walding einen beachtlichen dritten Platz erreicht. Über 150 Jugendliche aus ganz Oberösterreich nahmen an diesem Wettbewerb teil. Dabei galt es, sich in realitätsnahen Notfallszenarien zu behaupten – von Verkehrsunfällen bis zu bewusstlosen Personen. Die Herausforderung war nicht nur, die richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen zu ergreifen, sondern auch, unter Zeitdruck einen kühlen Kopf zu bewahren und im Team zu agieren. Das Team aus St. Marienkirchen überzeugte mit sicherem Auftreten und hervorragender Zusammenarbeit.

Einige Mitglieder des Teams übernahmen die Aufgabe, den Notruf abzusetzen, während andere sich um die Verletzten kümmerten. Das Engagement der Jugendlichen fand auch bei Jugendrotkreuz-Landesreferentin Isabell Schaurhofer und Oberösterreichs Rotkreuz-Präsident Gottfried Hirz Anerkennung. Die beiden lobten die Hingabe und den Einsatz der jungen Helfer. Vor dem Landesbewerb hatten sich die Teams in regionalen Ausscheidungen gegen 132 Gruppen mit rund 660 Jugendlichen durchgesetzt. Die beiden ersten Plätze gingen an die Mittelschule Pabneukirchen, die damit zusammen mit der TNMS St. Marienkirchen Oberösterreich beim Bundesbewerb in Kärnten vertreten werden.

Erste-Hilfe-Bewerbe in Österreich

Solche Erste-Hilfe-Bewerbe sind in Österreich eine Tradition, an der zahlreiche Schulen teilnehmen. Von der Volkschule bis zur Matura treten Kinder in unterschiedlichen Kategorien an. Jüngere Teilnehmer starten beim Helfi-Bewerb, während die Älteren beim klassischen Erste-Hilfe-Bewerb an den Start gehen. Die Wettbewerbe beginnen in den Bezirken, und die Sieger qualifizieren sich für den Landesbewerb. Hier wird Geschick, Wissen, Genauigkeit und Teamfähigkeit auf die Probe gestellt. Es ist beeindruckend zu sehen, wie die Teilnehmenden ihre Fähigkeiten in Erster Hilfe unter Beweis stellen und dabei viel lernen.

In diesem Jahr wird der Bundesbewerb am Maltschacher See in Kärnten stattfinden, wo 150 junge Ersthelfer:innen aus ganz Österreich erwartet werden. Die Teilnehmer:innen im Alter von 11 bis 19 Jahren werden in praktischen und theoretischen Übungen ihr Wissen präsentieren. Dabei werden sie mit verschiedenen Notfallsituationen konfrontiert – von stark blutenden Wunden über Vergiftungen bis hin zu Reanimationen. Sogar ein zusätzlicher Jux-Bewerb, bei dem die Teilnehmer Spaghetti-Türme bauen und Hindernisparcours überwinden müssen, sorgt für jede Menge Spaß und Teamgeist.

Die Begeisterung der Schüler:innen ist ansteckend. Sie wählen kreative Teamnamen wie „Fünf für Gold“ oder „Die Roten Helfer“ und fiebern dem Wettbewerb entgegen. Der Lohn für ihren Einsatz? Die Möglichkeit, sich für den Bundesbewerb zu qualifizieren und dort ihr Können unter Beweis zu stellen. Es wird spannend zu sehen, wie sich das Team der TNMS St. Marienkirchen in diesem Wettbewerb schlagen wird. Die Vorfreude auf neue Herausforderungen und das Lernen in der Gemeinschaft sind definitiv die Highlights dieser Veranstaltungen.

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